Eurosatory Waffenkonzerne rüsten für den Krieg der Zukunft

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Die Zukunft: Der Krieg im Internet

Große Hoffnungen setzen die Hersteller auf die wachsenden Märkte in China, Russland und Indien. Allerdings fällt es den amerikanischen und europäischen Herstellern zunehmend schwer, dort Fuß zu fassen. Die Wachstumsmärkte sind derzeit fest in der Hand russischer Rüstungskonzerne. Allein den Franzosen gelang es zuletzt, mit dem Verkauf der Rafale-Kampfjets von Dassault einen Milliardenauftrag in Indien zu ergattern. EADS ging leer aus.

Im Zukunftsgeschäft mit der unbemannten Luftfahrt, dem Bau von Militärdrohnen, sind die europäischen Rüstungskonzerne bisher ebenfalls so gut wie außen vor. Den Markt dominieren amerikanische und israelische Hersteller. Im Januar legte die EADS-Tochter ihre Drohnen-Sparte mit dem des größten deutschen Waffenherstellers Rheinmetall zusammen. Die Entwicklung des Zukunftsprojekts „Talarion“, eines unbemannten Höhenaufklärers, hat bereits mehr als eine halbe Milliarde Euro verschlungen. Drei Milliarden Euro sollen für die weitere Entwicklung nötig sein. Öffentliche Hilfe aus Berlin und Paris wurde zuletzt abgelehnt. Das Projekt steht auf der Kippe.

Die große Hoffnung liegt nun im Internet. Der digitale Kampf gegen Hacker und andere Bedrohungen im Internet soll der Branche zu neuem Wachstum verhelfen. Zuletzt hatte Europas größter Rüstungskonzern EADS angekündigt, seine Geschäfte im Bereich Cyber-Sicherheit in einem eigenständigen Unternehmen zu bündeln. Spätestens 2017 soll Cassidian CyberSecurity mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz machen. „Das ist ein wachsender Markt“, sagte der damalige EADS-Chef Louis Gallois. Auch der britische Wettbewerber BAE Systems hat mit Detica eine eigene Sparte für den Krieg im Netz aufgebaut.

In den USA trägt die Cyberstrategie bereits erste Früchte. Das US-Rüstungsunternehmen Lockheed Martin bezog zuletzt einen Regierungsauftrag in Millionenhöhe an Land. Das Unternehmen soll mit dem Department of Defense Cyber Crime Center (DC3) des US-Verteidigungsministeriums zusammenarbeiten. Insgesamt umfasst der Auftrag einen Wert von 454 Millionen US-Dollar (346 Millionen Euro).

Momentan macht das Geschäft mit der Online-Sicherheit aber nur einen Bruchteil des Umsatzes aus. Der moderne Krieg wird für die Rüstungsindustrie zur Wachstumsbremse.

Panzerkommandant für einen Tag

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6 Kommentare zu "Eurosatory: Waffenkonzerne rüsten für den Krieg der Zukunft"

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  • Wer hat eben Augstein auf Phoenix gesehen? ob er sich das auch mit der Fahne der Israelis tratut was er da Picklehaube tragend verantaltet hat.

  • Und ihrer ZENSURSULA könennSIe sagen: DIE REGIERUNGSKORRUPTON WIR DNICHT BESSER DADRUCH DASS MAN DIE REGIERUNGSKRITIKER KOMMUNIKATIONSSYSTEMTECHNISCH MUNDTOT MACHT. IM GEGENTEIL. JE WNIEGR GEBLOGT WIRD DESTO MASSIVER WIRD AUS GUTEM GRUDNE DIE GEGENWEHR GEGEN DAS SCHWEEINESYSTEM VON Frau MERKEL!

    WIE VERTUSCHEN WIR DIE KORRUPTIONSSCHWEINEREIEN DIESMAL? WIR SCHREDERN DIE EINGEHENDEN STRAFNAZEIGEN!

  • Zweitaccount? TROTZ MYSTERIÖSER TODESUMSTÄNDE?

    http://www.myup.ir/viewer.php?file=16797501839802737093.jpg

    http://groups.google.com/group/mailing.database.mysql/tree/browse_frm/month/2001-05/2980a46ab2214d16?rnum=241&_done=/group/mailing.database.mysql/browse_frm/month/2001-05?&pli=1

    @st1mmv13h
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/06/12/schrumpfen-von-studivz-bis-zu-den-pirate.aspx
    http://www.twitter.com/stimmviech

  • an dieser stelle kann man nur traurig den kopf schütteln ! Milliarde um milliarde wird in sinnlose und grausame technik investiert, während an anderer stelle das geld fehlt um die ursachen zu bekämpfen ! Alleine der Wehretat der BRD würde wohl ausreichen um eines entscheidend zu bekämpfen, ob das nun hunger, mangelnde bildung, oder bestimmte krankheiten sind. Wenn es der menschheit in naher zukunft nicht gelingt sich aus diesem teufelskreis der gewalt und ressourcen verschwendung zu verabschieden, wird das kein gutes ende nehmen. Eine welt in der die ressourcen immer knapper werden, kann jetzt vielleicht noch einen weg wählen der diese Probleme friedlich löst. In zwanzig oder 30 jahren ist vielleicht zu spät ! Statt also endlich einen Schlussstrich zu ziehen wird weiter fleißig gerüstet ! Es wird zeit dass die menschen aufwachen und dieser inhumanen Industrie einen Riegel verschieben, sie reduzieren, abschaffen und ächten ! Die Waffenindustrie plant und produziert nichts andres als den nächsten MORD !

  • Es gibt 2 todsicheres Geschäftsmodel auf der Welt. Banken und Krieg. Beide richten sich gegen die Mehrheit und zugunsten von einigen wenigen.

  • Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen.

    Paul Valéry (1871-1945)


    „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!“
    (B. Brecht)

    Das Menschen in den Krieg ziehen, dafür sorgen die Medien auf "beiden" Seiten.

    Wer steuert eigentlich die Medien auf "beiden" Seiten? ;-)

    AUFWACHEN!!!!!!!!!!!!

    Bitte nicht löschen, Herr/Frau Zensor danke

    Weitere Infos finden Sie unter:

    [...] [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]

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