Evonik Auf der Suche nach neuen Übernahmezielen

Das Evonik-Geschäft profitiert derzeit durch die extrem niedrigen Zinsen. Der Chemieriese hält weiter Ausschau nach möglichen Übernahme-Objekten. An Verkäufen von Bayer sei man allerdings nicht interessiert.
Das Übernahme-Geschäft wird durch Niedrigzinsen verstärkt. Quelle: dpa
Evonik-Zentrale in Essen

Das Übernahme-Geschäft wird durch Niedrigzinsen verstärkt.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Chemiekonzern Evonik schaut sich nach Übernahme-Objekten um. Er bekomme immer wieder Analysen, in denen Berater entsprechende Vorschläge machten, sagte Evonik-Chef Klaus Engel der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Der Wettbewerb nehme zu, China und andere Länder holten auf. Zudem werde das Geschäft mit Übernahmen durch die extrem niedrigen Zinsen aufgeheizt. Größe allein sei aber kein Ziel.

Auf die Frage, ob Evonik Interesse an Beteiligungen habe, die Dow und Dupont im Zuge ihrer Fusion aus Kartellgründen womöglich verkaufen müssten, sagte Engel: „Da schauen jetzt sicher alle genau hin.“ Interesse an möglichen Verkäufen von Bayer /Monsanto bestehe dagegen nicht. Das Agrarchemie-Geschäft spiele für das Unternehmen fast keine Rolle.

Die umsatzstärksten deutschen Chemiekonzerne
Platz 10
1 von 10

Lanxess

Umsatz 2015: 7,9 Milliarden Euro

Quelle: Verband der chemischen Industrie

Platz 9
2 von 10

Covestro AG

Umsatz 2015: 12,08 Milliarden Euro

Platz 8
3 von 10

Merck KgaA

Umsatz 2015: 12,85 Milliarden Euro

Platz 7
4 von 10

Evonik

Umsatz 2015: 13,51 Milliarden Euro

Platz 6
5 von 10

Boehringer Ingelheim

Umsatz 2015: 14,80 Milliarden Euro

Platz 5
6 von 10

Linde

Umsatz 2015: 17,94 Milliarden Euro

Platz 4
7 von 10

Henkel

Umsatz 2015: 18,09 Milliarden Euro

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