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Ex-VW-Chef Martin Winterkorn verlässt Aufsichtsrat des FC Bayern München

Der ehemalige Chef von Volkswagen und Porsche gibt damit ein weiteres prestigeträchtiges Amt ab. Präsident Uli Hoeneß ist zum Abschied voll des Lobes.
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Bayern München: Martin Winterkorn verlässt Aufsichtsrat Quelle: dpa
Martin Winterkorn und Uli Hoeneß

Im Juni hatten die beiden noch gemeinsam ein Spiel der Basketballabteilung des Vereins besucht.

(Foto: dpa)

München Martin Winterkorn wird nicht mehr für den Aufsichtsrat des FC Bayern München kandidieren. Wie der deutsche Fußball-Meister am Dienstag mitteilte, hat der 71-Jährige am 9. Dezember schriftlich den Gremiumsvorsitzenden Uli Hoeneß darüber informiert. Fast 16 Jahre lang war Winterkorn Mitglied des Aufsichtsrats.

Als Audi-Vorstandsvorsitzender war Winterkorn Initiator der Partnerschaft von Audi mit dem FC Bayern. Außerdem zeichnete er im Jahr 2010 verantwortlich für die Aktienbeteiligung der Audi AG an der FC Bayern München AG in Höhe von 8,33 Prozent.

„Der FC Bayern München ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zu einer Top-Adresse im Weltfußball aufgestiegen“, erklärte Winterkorn, der bei der Hauptversammlung am Montag laut Mitteilung nicht mehr für einen Sitz kandidierte. „Es macht mich stolz, dass ich diesen Weg durch die Arbeit im Aufsichtsrat mitgehen durfte.“

Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender Uli Hoeneß dankte dem Wegbegleiter. „Der FC Bayern verliert ein herausragendes Aufsichtsratsmitglied, er hatte eine enorme Bedeutung für die Entwicklung des FC Bayern in den vergangenen 16 Jahren. Dafür sind wir ihm außerordentlich dankbar“, sagte Hoeneß.

Gegen den ehemaligen VW-Vorstandschef ermittelt die Braunschweiger Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre wegen des Verdachts der Marktmanipulation.

  • dpa
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