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Expansion Lanxess plant Chemieproduktion in Russland

Der Chemiekonzern Lanxness will sein Engagement in Russland ausbauen: Bislang ist er dort mit einer Vertriebsgesellschaft präsent, bald soll dort aber auch eine Produktionsstätte stehen. Baubeginn sei in diesem Frühjahr.
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FrankfurtDer Chemiekonzern Lanxess will im Wachstumsmarkt Russland bald mit einer eigenen Produktionsstätte präsent sein. Bislang ist das Leverkusener Unternehmen dort lediglich mit einer Vertriebsgesellschaft aktiv. In Lipezk südlich von Moskau will Lanxess künftig Kautschuk-Zusatzstoffe und Trennmittel für die Auto- und Reifenindustrie Russlands und angrenzender Länder produzieren, kündigte der Konzern am Freitag an. Baubeginn sei in diesem Frühjahr, der Produktionsstart sei für die erste Jahreshälfte 2013 geplant.

Im Jahr 2016 will Lanxess die Produktion dann um eine Anlage zur Herstellung von Heizbälgen für Reifen erweitern. Die Gesamtinvestitionen sollen bei fünf Millionen Euro liegen. „Mit dem Bau dieses Werks wollen wir unmittelbar vom Potenzial dort profitieren“, sagte Lanxess-Vorstand Rainier van Roessel.

Der Chemiekonzern verweist auf Studien, nach denen Russland 2016 mit mehr als drei Millionen produzierten Autos der größte Auto-Markt in Europa sein wird. In den ersten neun Monaten 2011 erwirtschaftete Lanxess in Russland knapp 50 Millionen Euro Umsatz.

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  • rtr
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