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EY-Studie Coronakrise kostet Autobranche weltweit Milliarden – „Brutale Auslese“ droht

Umsätze stürzen ab, weltweit prägen rote Zahlen die Autobranche. Werksschließungen und Arbeitsplatzverluste drohen – aber nicht bei allen Autobauern.
09.09.2020 - 08:25 Uhr 4 Kommentare
Coronakrise kostet Autobranche weltweit Milliarden – „Brutale Auslese“ droht Quelle: dpa
Montagelinie des Volkswagen T-Roc

Vor sinkenden Umsätzen konnte sich der Analyse zufolge keiner der Hersteller im zweiten Quartal retten.

(Foto: dpa)

Stuttgart Die Coronakrise hat die Autobranche weltweit Milliarden gekostet und tief in die roten Zahlen gedrückt. Einer Analyse des Beratungsunternehmens EY zufolge summierten sich die operativen Verluste der 17 größten Autokonzerne im zweiten Quartal auf fast elf Milliarden Euro – nach knapp 22 Milliarden Euro Gewinn im zweiten Quartal des Vorjahres. Nur sechs Hersteller mussten keine roten Zahlen verbuchen, einzig Tesla schnitt im Zeitraum April bis Juni sogar besser ab als im Vorjahr und sprang laut EY auch gleich an die Spitze der Rangliste der profitabelsten Autokonzerne.

Vor sinkenden Umsätzen konnte sich der Analyse zufolge keiner der Hersteller im zweiten Quartal retten. Zusammen büßten sie fast 177 Milliarden Euro ein, das ist ein Rückgang um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch hier ist die Bandbreite allerdings groß und reicht von 5 Prozent Umsatzminus bei Tesla bis zu minus 57 Prozent bei Mitsubishi. Die drei deutschen Hersteller Volkswagen (-37 Prozent), Daimler (-29) und BMW (-22) lagen im Mittelfeld.

„Einen derartigen Einbruch bei Umsatz, Gewinn und Absatz hat es noch nie gegeben“, sagte der Leiter des Bereichs Automotive & Transportation bei EY, Constantin M. Gall, am Mittwoch. „Die Pandemie hat die weltweite Automobilindustrie zeitweise fast zum Stillstand gebracht - mit entsprechend katastrophalen Folgen für die Umsatz- und Gewinnentwicklung.“

Was den Absatz angeht, habe sich China im zweiten Quartal als wichtigster Stützpfeiler gerade auch für die deutschen Hersteller erwiesen. „Alle drei deutschen Autokonzerne konnten im zweiten Quartal in China zulegen, während der Absatz in den anderen Regionen massiv einbrach. Der Anteil Chinas am weltweiten Absatz der deutschen Autobauer kletterte dadurch von 33 auf 51 Prozent“, sagte Gall.

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    Zwar werde das dritte Quartal wieder deutlich besser ausfallen als das zweite, eine Rückkehr der Absatzzahlen auf das Vorkrisenniveau erwarten die EY-Experten aber frühestens 2022. An Werksschließungen und Arbeitsplatzverlusten führe kein Weg vorbei – allerdings noch nicht jetzt. „Das große Erwachen wird wohl erst im nächsten Jahr kommen“, sagte EY-Autoexperte Peter Fuß. „Dann wird es eine brutale Auslese geben.“

    Mehr: Transformationsfonds statt Kaufprämie: Bund will weitere Hilfen für Autoindustrie prüfen

    • dpa
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    4 Kommentare zu "EY-Studie: Coronakrise kostet Autobranche weltweit Milliarden – „Brutale Auslese“ droht"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich denke es ist weniger die Coronakrise. Viel mehr die verfehlte Politik. Angefangen vom Atomstop, der unsere Versorger ruiniert hat. Dann der "Dieselgate" und die vielen "Vorschriften" die unsere Industrie und Gesamtwirtschaft ruinieren.
      Der sogenannte "Lockdown" gab der Industrie den Rest und im Oktober kommen die Pleiten. Jeder hat Angst um seinen Arbeitsplatz, deshalb bricht langsam der Konsum ein.
      Die Grenzen sind geschlossen und ein ordentlicher freier Waren-, Güter- und Dienstleistungsverkehr nicht mehr möglich.
      Die persönlichen Freiheiten sind mehr als stark eingeschränkt.
      Nun kommt noch das Lieferkettengesetz)) Dann gehen die Elektroautos auch noch "baden".
      Die Herstellung der Batterie, ist schmutziger und schädlicher für die Umwelt, wie jeder Diesel. Von Kinderarbeit gar nicht zu reden.
      Corona, ist eine Krankheit, gegen die angekämpft werden muss. Mit Tests, und Infizierte Kranke müßen in Quarantäne, wenn notwendig in Isolationskrankenhäuser. Wieder gesund.....dann lasst sie sofort wieder raus und leben und arbeiten wie gewohnt. Die Gesunden müssen leben und arbeiten können wie bisher.
      In was für einer Welt leben wir hier? Von Freiheit, Grundgesetz und unserer allseits in der Welt beneideten "Mittelschicht" und "Bürgertum" keine Spur mehr.
      Nur noch Bürokratismus, "Verwaltungswahn" und Missachtung aller Liberalen Menschenrechte und Bürger.
      Die "Omas" die gegen die Nationalsozialisten demonstrieren und die Freiheit ihrer Enkel wollen, haben recht. Eins fehlt nur. Sie müssen auch die "radikalen Linken" auf ihre Plakate setzen. Wo bleibt bei uns in Deutschland die Vernunft, Analyse und der Sachverstand?? Wo bleibt der Bürger, die Freiheit und die Mitte??
      Ich denke, unser Ludwig Erhard hat noch lange nicht ausgedient. Die Aufgabe des Staates ist eine ordentliche Rahmenpolitik und nicht einmischen mit Regelungen in alles. Das ist Planwirtschaft, wie im schlimmsten Kommunismus.

    • VW, Thyssen, Commerzbank, Airbus, LUFTHANSA, Dseutsche Bank und wie sie alle heissen müssen endlich ibre Hausaufgaben in allen Bereichen machen bevor weitere Milliarden einfach verpulvert werden, dazu gehört eben auch die Absenkung von Löhnen und Gehältern sowie völlig unverdienten Millione gehälter fpr versagende Manager, Vorstände etc pp, Fehlentscheidungen Dieselbetrug uvm!
      Eine milliardenschwere Subventionierung ist auch keinesfalls eine Garantie für das Fortbestehen der Konzerne sie wirkt auch kontraproduktiv,sondern ausschliesslich unternehmerische Entscheidungen!
      Wenn es nicht besser wird in den Konzernen dann muss endlich Dehtsche Bahn, Lufthansa, Airbus, Commerzbenak Deutsche Bank endlich insolvent gehen, so wie jedes andere Unternehmen dem Insolvenzrecht unterliegt!
      Vielleicht wachen dann mal Politiker , Bürger und Kon zernmitarbeiter auf und es wird endlich Schluss mit Geldverschwendung, Gelddruckerei, Superbürokratie Millionengehältern und endlosen Auswüchsen bei Staat Gewerkschaften und Konzernen gemacht!
      Diese Kur wird für das Land der wahre Segen, davon bin ich fest überzeugt, es wird sowieso daraus
      hinauslaufen ob mit oder ohne Corona, dieser ist nur der vorgezogene Auslöser!
      Die Gelddruckerei wird ein Ende finden, die Folgen sind voraussehbar, je schneller man auf den Boden der Tatsachen kommt umso schneller wird die Krise überwunden
      Herr Sarazin hat also völlig recht
      Deutschland schafft sich ab!
      In Europa macht das die Französin von der EZB, die bereits wegen Steuerhinterziehung vorbestraft ist!

    • Die ketzten Jahre waren Remordjahre, das das nicht ewig so weitergehen kann sollte jedem Politiker und sog Manager in den Grosskonzernen klar sein

      Hier wird der weitere Versuch unternommen dem Staat Steuergelder der Bürger aus der Tasche zu ziehen mit dem Vorwand Corona allein sei an allem Schuld
      Die Grosskonzerne werden weiter mit Milliarden gepämpertm mjttelstä dische Zulieferer die ebenfalls viele
      Arbeitsplätze bieten und für andere Hersteller weltweit liefern gehen wieder leer aus.

      In den Konzernen müssen erstmal die eigenen Hausaufgaben gemacht werden und die völlig ü erhöhten Gehäkter endlich wieder gesenkt werdenm Wolfsburg ist einer der teuersten Automobilwerke der Welt, hier üssen Gewerkschaften endlich tur Vernunft kommen und der Preistreiberei ein Ende setzen ider es werden weitere jo s ins Ausland verlagert, wo ist icht eine jährliche Prämie von bis zu 10000 Euro fürs nichtstun on top gibt
      Dies kann sich kein Ko zern auf Dauer mehr leisten

      Somit mpssen auch endlich eim Staat die Gehäkter und Pen sionen sinken, den dieser ist ebe falls völlig ü erschuldet, druckt ei fach immer weiter Geld und reist den vesamten Staat und Ko ti ent in den Abgrund.

      Alles selbst gemachte hausgemachte Prob leme ohne Ende bei denen endlich angesetzt werden muss!

      Den Bürgern muss endlich klar sein das die fetten Jahre definitiv vorbei sind in diesem Land!

    • Transformationsfonds heißt in dem Fall dann wohl Festlegung auf Batterievehikel.

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