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Eylea von Bayer Ein neuer Blockbuster für den deutschen Pharmariesen

Bayer hat ein neues Milliardenprodukt: Die Erlöse des Augenmedikaments Eylea klettern über die Marke von einer Milliarde Euro – dank des US-Partners Regeneron. Was Eylea in Zukunft noch erreichen kann.
10.02.2016 - 13:35 Uhr
Augenärzte fordern mehr unterstützende Diagnoseverfahren, zum Beispiel durch Künstliche Intelligenz. Quelle: Imago
Patientin bei einer Augenärztin

Augenärzte fordern mehr unterstützende Diagnoseverfahren, zum Beispiel durch Künstliche Intelligenz.

(Foto: Imago)

Frankfurt Das Augenmedikament Eylea dürfte auch im kommenden Jahr zu den Wachstumstreibern für das Pharmageschäft von Bayer gehören. Allerdings werden die Umsatzsteigerungen wohl längst nicht mehr so stürmisch ausfallen wie 2015.

Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen und Prognosen des amerikanischen Partners Regeneron hervor, der das Medikament entwickelt hat und in den USA vertreibt. Bayer hat die Vertriebsrechte für den Rest der Welt.
Nach Angaben von Regeneron erhöhten sich die globalen Umsätze mit Eylea von knapp 2,8 im Vorjahr auf rund 4,1 Milliarden Dollar im Gesamtjahr 2015. Davon entfielen 1,4 Milliarden Dollar (plus 40 Prozent) auf das von Bayer geführte Geschäft außerhalb der USA. In Euro gerechnet dürften die Erlöse mit dem Mittel für Bayer um etwa zwei Drittel auf mehr als 1,25 Milliarden Euro gestiegen sein.

Für den Leverkusener Konzern wurde Eylea damit zum zweiten „Blockbuster“ (das heißt, zu einem Milliardenprodukt) im Pharmasortiment, nach dem ebenfalls wachstumsstarken Bestseller Xarelto. Allerdings muss Bayer von den Eylea-Erlösen rund ein Drittel als Gewinnanteil an den amerikanischen Partner abgeben.

Zudem dürften die Wachstumsraten in dem Geschäft im kommenden Jahr spürbar abflachen. Regeneron jedenfalls stellt für das US-Geschäft mit Eylea nur noch ein Plus von 20 Prozent im kommenden Jahr in Aussicht, womit man allerdings noch immer weit über dem generellen Trend im Pharmageschäft liegen dürfte.

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    Eylea wird hauptsächlich gegen die so genannte feuchte Makuladegeneration eingesetzt, eine Augenkrankheit, die durch die übermäßige Bildung von Blutgefäßen unterhalb der Netzhaut gekennzeichnet ist und zur Erblindung führen kann. Darüber hinaus ist der Wirkstoff auch zur Therapie von diabetes-bedingten Augenleiden zugelassen.

    In mehreren Studien zeigte das Mittel gewisse Vorteile gegenüber dem Konkurrenzprodukt Lucentis, das von den Schweizer Pharmariesen Roche und Novartis vertrieben wird.

    Regeneron erfolgreich im Pharmageschäft
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