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Fahrdienst Uber bietet Daimler und BMW angeblich über eine Milliarde für FreeNow

Die Autobauer erwägen den Ausstieg bei dem Fahrdienst. Laut einem Medienbericht bietet Uber ihnen jeweils einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.
21.10.2020 Update: 21.10.2020 - 17:01 Uhr Kommentieren
BMW und Daimler suchten von Anfang an nach Partnern für den Fahrdienst. Quelle: Free Now
Fahrzeug von Free Now

BMW und Daimler suchten von Anfang an nach Partnern für den Fahrdienst.

(Foto: Free Now)

Frankfurt Der US-Fahrdienstvermittler Uber streckt Branchenkreisen zufolge die Hand nach dem von Daimler und BMW betriebenen Konkurrenten FreeNow aus. Die drei Unternehmen verhandeln über die Zukunft des Taxi- und Chauffeurvermittlers, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters sagte.

Es ist demnach noch offen, ob es zu einem Einstieg Ubers als Partner oder zu einem Verkauf von FreeNow an die Amerikaner kommt. Das „Manager Magazin“ berichtete zuvor, Uber wolle den Autobauern ihren Fahrdienst für mehr als eine Milliarde Euro abkaufen.

Damit zeichnet sich eine Zerschlagung der von Daimler und BMW betriebenen Mobilitätsdienste ab, die unter der Marke YourNow zusammengefasst sind. Auch für die Parkplatzsuch-App ParkNow werde ein Käufer gesucht, sagten zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen. ParkNow werde mit rund 300 Millionen Euro bewertet, sagte einer der Insider.

Zu den Mobilitätsdiensten, die beide Autokonzerne erst im vergangenen Jahr gebündelt hatten, gehören auch ein Carsharing-Dienst (ShareNow) und eine Plattform für E-Auto-Ladestationen (ChargeNow).

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    Daimler und BMW erklärten, sie äußerten sich nicht zu „Medienspekulationen“. Daimler und BMW waren vor rund zehn Jahren in das Carsharing eingestiegen aus Sorge darüber, dass der Autobesitz aus der Mode kommt und sie von Plattformanbietern zu reinen Hardwarelieferanten degradiert werden.

    Zum Start des Gemeinschaftsunternehmens hatten sie angekündigt, mehr als eine Milliarde in das damals als zukunftsträchtig geltende Servicegeschäft investieren zu wollen. Die Nutzerzahlen stiegen auch vor der Coronakrise, doch Gewinn blieb aus.

    Beide hatten wiederholt erklärt, weitere Investoren zu suchen. Daimler-Chef Ola Källenius bekräftigte jüngst, die Firmen müssten finanziell auf eigenen Beinen stehen.

    Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht forderte im Interview mit Reuters, einen Verkauf der Dienste in Betracht zu ziehen, da die Autobauer durch den Umschwung zu Elektromobilität und die Coronakrise unter hohem Finanzdruck stehen. Über die Geschäftsaussichten für Mobilitätsdienste seien die Manager mittlerweile ernüchtert.

    Mehr: Die deutschen Automanager dürfen Uber nicht das Feld überlassen

    • rtr
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