„Falcon Heavy“ Elon Musk schießt Tesla-Roadster ins All

Tech-Milliardär Elon Musk testet am Dienstag seine Riesenrakete „Falcon Heavy“. Mit ins All will er ein E-Auto der Marke Tesla schießen.
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Musks „Falcon Heavy“ hebt ab: Der Startschuss für Weltraumtourismus?

Cape CanaveralDer amerikanische Elektroauto-Pionier Elon Musk will mit seinem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX am Dienstag ein E-Auto der Marke Tesla ins All schießen. Das Fahrzeug soll von der Riesen-Rakete „Falcon Heavy“ transportiert werden, die SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus testen will. Der Jungfernflug soll von derselben Abschussrampe aus gestartet werden wie einst die Mond-Mission Apollo und später die Flüge der Space-Shuttles.

Die 70 Meter hohe „Falcon Heavy“ kann laut SpaceX mit rund 60 Tonnen doppelt soviel Fracht ins Weltall mitnehmen wie die leistungsfähigste Lastenrakete, die momentan im Einsatz ist. In früheren Jahrzehnten hatten allerdings sowohl Amerikaner als auch Sowjets bereits größere Raketen im Einsatz.

Gleichwohl ist das System erst im Anfangsstadium. SpaceX-Gründer Elon Musk räumte ein, es sei durchaus möglich, dass der Jungfernflug schief gehe. Später sollen unter anderem Weltraumtouristen mit der „Falcon Heavy“ ins All transportiert werden. Irgendwann soll die Rakete bis zum Mars fliegen.

„Tesla hat das Potenzial, eine Billion Dollar wert zu sein“
„Ich sehe für Tesla das Potenzial, binnen zehn Jahren eine Billion Dollar wert zu sein“
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Elon Musk hat im Januar 2018 seinen Vertrag bei Tesla für weitere zehn Jahre verlängert - und wird dafür nur bezahlt, wenn er eine Serie ambitionierter Aufgaben erreicht. So wurden für den Börsenwert zwölf Zielmarken in Schritten von 50 Milliarden Dollar gesetzt. Diese zu erreichen ist laut Musk aber kein Problem.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in der ursprünglichen Realität leben, ist eins zu einer Milliarde.“
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Ist das, was wir sehen, wirklich real? Könnten wir vielleicht bereits in einer computergenerierten Traumwelt leben? Musk glaubt: Das ist ganz wahrscheinlich.

„Eine Firma aufzubauen ist wie Kuchen backen. Man braucht von allen Zutaten genau die richtige Menge.“
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Musk über das Gründen und Führen eines Unternehmens.

„Menschen arbeiten besser, wenn sie wissen für welches Ziel und warum. Es ist wichtig, dass die Leute sich darauf freuen, morgens in die Arbeit zu kommen, und ihnen das Arbeiten Spaß macht.“
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Die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat für Musk eine entscheidende Wichtigkeit.

„Apple ist Teslas Friedhof. Wenn Du es bei Tesla nicht schaffst, arbeite halt bei Apple.“
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In einem Interview mit dem Handelsblatt äußert sich Musk zu den Abgängen von Tesla-Ingenieuren zu Apple alles andere als bescheiden.

„Es ist okay, alle seine Eier in einem einzigen Korb aufzubewahren, solange man aufpasst, was mit dem Korb passiert.“
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Auch zum Thema Risiko hat Musk eine klare Meinung.

„Unternehmer zu sein ist wie Glas zu essen und in den Abgrund des Todes zu starren.“
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Musk antwortet auf die Frage, was es für ihn bedeutet, Gründer zu sein, unter anderem mit einer „Weisheit“, die er von einem Freund erhalten habe.

Musk ist mit seiner Super-Rakete bereits fünf Jahre im zeitlichen Rückstand. Der erste Start war ursprünglich für 2013 geplant gewesen.

  • dpa
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