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Falsche Verkabelung Nächste Schadensmeldung an Boeings Dreamliner

Boeings Dreamliner macht wieder Schlagzeilen. In Japan wurde bei drei Maschinen ein Teildefekt im Feuerlöschsystem entdeckt. Boeings nächste Schadensmeldung in einer ganzen Serie von Pleiten, Pech und Pannen.
16.08.2013 - 19:03 Uhr Kommentieren
Ein 787 Dreamliner der Marke Boeing: Der einstige Hoffnungsträger des Flugzeugherstellers macht wieder negative Schlagzeilen. Quelle: ap

Ein 787 Dreamliner der Marke Boeing: Der einstige Hoffnungsträger des Flugzeugherstellers macht wieder negative Schlagzeilen.

(Foto: ap)

Seattle Boeing muss erneut beim Dreamliner nachbessern: Nachdem bei drei Maschinen der japanischen All Nippon Airways eine falsche Verkabelung der Feuerlöschanlage für die Triebwerke entdeckt worden war, ruft der Hersteller nun alle anderen Fluggesellschaften dazu auf, ihre Maschinen zu überprüfen. Das bestätigte am Freitag ein Boeing-Sprecher auf Anfrage.

Die falsche Verkabelung würde im Notfall dazu führen, dass der Feuerlöscher am intakten Triebwerk losginge. Dies stelle allerdings kein unmittelbares Sicherheitsproblem dar, erklärte Boeing in einer Stellungnahme. Es gebe weitere Systeme zur Feuerbekämpfung an den Triebwerken. „Nichtsdestotrotz sind falsch konfigurierte Komponenten inakzeptabel.“ Der Airbus-Rivale verwies als Quelle des Problems auf einen Zulieferer.

Es ist die letzte in einer ganzen Reihe an Pannen bei dem aus leichten Verbundwerkstoffen gebauten Hoffnungsträger Dreamliner. Zu Jahresbeginn herrschte nach zwei Batteriebränden zwischenzeitlich sogar ein Startverbot.

Zuletzt machte ein Feuer in einer auf dem Flughafen London-Heathrow geparkten Maschine Schlagzeilen; Schuld daran war wohl ein Notfall-Peilsender. Boeing hat bis zum Juli 73 der Langstrecken-Flieger ausgeliefert, 24 davon in diesem Jahr.

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