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Fashion-Branche Mailänder Mode macht wieder bella figura

Unzählige Kollektionen waren in diesem Jahr wieder auf der Mailänder Modewoche zu sehen. Die Bilanz: Die Branche kann wieder Mut fassen. Vor allem in den Wachstumsmärkten und bei Damenmode steigen die Umsätze wieder an.
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Model von Marni bei der Mailänder Modewoche: Der Umsatz der Branche erholt sich wieder. Quelle: dpa

Model von Marni bei der Mailänder Modewoche: Der Umsatz der Branche erholt sich wieder.

(Foto: dpa)

MAILAND/DÜSSELDORF. George Clooney war da, aber auch Naomi Campbell, Heidi Klum und Rachel Bilson sowie die Sängerin Leona Lewis und der Front-Mann von Tokyo Hotel, Bill Kaulitz: Mailand im Promi-Fieber, und das keineswegs wegen der Scala. Es ging um teure Stofffetzen - und das ganz große Geschäft.

Mehr als 15 000 Einkäufer und 2 000 Journalisten aus 40 Ländern waren gekommen, um auf der Mailänder Modewoche die insgesamt 171 Kollektionen von Namen wie Dolce & Gabbana, Versace und Cavalli oder C'N'C Costume Nationale zu bestaunen.

Gestern, am Tag danach, zog Italiens Modewelt Bilanz. Nach zwei Katastrophenjahren macht sich Hoffnung breit. Die Modewoche habe seine "höchsten Erwartungen übertroffen", kommentierte Mario Boselli, der Präsident der italienischen Modekammer.

Anna Wintour blieb bis zum Schluss

Diesmal ist die Mailänder Damen-Modewoche nicht dem Diktat der gefürchteten Vogue-Chefin Anna Wintour gefolgt, die wichtigen Schauen auf die wenigen Tage zu legen, an denen die Grande Dame der Stadt die Ehre gab. Die Kernmesse dauerte vom vergangenen Donnerstag bis gestern an. Anna Wintour blieb von Gucci am ersten Tag bis zu Giorgio Armani, der das Spektakel abschloss. "Italien ist nach wie vor ein Nest für Kreativität", lobte der Fashion-Berater Franz Schmid-Preissler.

Dabei hat Italiens Modebranche schreckliche Zeiten hinter sich. Schließlich sind mit der Finanzkrise nach den USA auch wichtige Märkte in Europa und Russland eingebrochen. 2009 ist der Umsatz der italienischen Textil- und Modebranche um ein Fünftel auf rund 42 Mrd. Euro geschrumpft. Das Modehaus Mariella Burani schlitterte in die Insolvenz, ebenso wie die deutsche Marke Escada und die französische Christian Lacroix. Doch langsam erholt sich die Industrie.

"Nach dem Gewitter klärt sich der Himmel auf", umschreibt Michele Tronconi, der Präsident des Verbands Sistema Moda Italiana (Smi) die Lage. Eine deutliche Erholung macht auch Armando Branchini aus, der Generaldirektor des Luxusverbands Altagamma und Präsident der Luxusberatung Intercorporate. Das Gesamtjahr wird nach seinen Berechnungen mit einem Plus von zehn bis 14 Prozent abschließen. "Spätestens im ersten Halbjahr 2011 haben wir das Niveau von vor der Krise wieder erreicht" sagt Branchini.

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