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Ferdinand Piëch sagt im VW-Prozess aus Ein König und zwei lästige Untertanen

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Dann entschwindet der König in die Katakomben der Justiz, raus aus dem Saal durch die Seitentür, zurück auf den bequemen Rücksitz seiner großen Limousine. Vor ihm geht der Prinz, hinter ihm sein Ritter.

Später wird sein ehemaliger Vorstandskollege, Jens Neumann, ebenfalls behaupten, von den Machenschaften im Volkswagen -Reich nichts gewusst oder geahnt zu haben. "Keine Kenntnis", hallt es Piëch hinterher.

Und so bleibt am Ende dieser kleinen Geschichte der Eindruck, dass das kein ganz großer Auftritt des Auto-Königs war, aber zumindest einer, der viel Abstand zwischen ihn, die Angeklagten und die Strafverfolger gebracht hat.

Sollte es ein Korruptionssystem Piëch gegeben haben, dann jedenfalls ist nichts bewiesen, aber viel behauptet worden. Im Landgericht Braunschweig ist es nicht sichtbar geworden.

Und das ist wohl der einzige echte Maßstab für ein Gericht - und auch für einen Konzernlenker. Dass bald wieder Ruhe einkehrt in seinem Reich und er unbehelligt weiterregieren kann.

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