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Fernsehgeräte-Produktion in Wien wird in den kommenden Wochen versteigert Grundig-Werk kommt unter den Hammer

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Der Verkauf eilt, denn für die Werkshallen sind hohe Mieten fällig. Deshalb drängt der österreichische Masseverwalter darauf, die Maschinen so schnell wie möglich an den Mann zu bringen. Bis Ende Januar 2004 sollen alle Anlagen abgebaut sein.

Im vergangenen Jahr war die Grundig-Produktion in Wien nicht einmal mehr zur Hälfte ausgelastet. Statt den maximal möglichen 2,4 Mill. Geräten im Jahr bauten die knapp 1 000 Mitarbeiter nur noch 1,1 Mill. Fernseher zusammen. Einen Teil der TV-Produktion hatte Grundig bereits an Fremdfertiger vergeben.

Wien ist kein Einzelfall. Jedes Jahr kommen bei Go Industry Maschinen für mehr als 300 Mill. Euro unter den Hammer. Oft sind es Werke von Technologiekonzernen wie IBM, Motorola oder Nortel, die aufgegeben werden und für die das Unternehmen dann Käufer suchen muss. Von Grundig bleibt künftig neben der Autoradioproduktion lediglich der Name übrig. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte gestern, mit Investoren für das Kerngeschäft werde nach wie vor verhandelt. Einige Teile hat der Insolvenzverwalter in den vergangenen Monaten verkauft.

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