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Ferry-Porsche-Stiftung Ex-Chef Wiedeking kehrt (ein bisschen) zu Porsche zurück

Wendelin Wiedeking war einst das Gesicht von Porsche – bis er an der VW-Übernahme scheiterte. Nun soll der Ex-Chef eine neue Rolle im Porsche-Reich übernehmen.
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Porsche: Wendelin Wiedeking kehrt zurück Quelle: Reuters
Mister Porsche ist zurück

Wendelin Wiedeking rückt ins Kuratorium der Ferry-Porsche-Stiftung auf.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Wendelin Wiedeking ist zurück bei Porsche – allerdings nur ein bisschen. Der einst omnipräsente Porsche-Chef übernimmt in Zuffenhausen eine neue Aufgabe. Mit dem Autobau hat die allerdings nichts zu tun.

Wiedeking gehört künftig dem Kuratorium der Ferry-Porsche-Stiftung an, berichtet das „Manager Magazin“ in seiner neusten Ausgabe. Die Stiftung hatte der Sportwagenhersteller zuletzt anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums ins Leben gerufen hat. Sie soll mit 20 Millionen Euro jährlich soziale Projekte unterstützen.

Im Jahr 2008 hatte Wiedeking versucht, mit riskanten Optionsgeschäften den größeren Konkurrenten Volkswagen zu übernehmen und war damit gescheitert. Im Juli 2009 verließ er das Unternehmen mit einer Abfindung von 50 Millionen Euro. Porsche wurde selbst als Konzernmarke ins VW-Reich eingegliedert.

In der Eignerfamilie hat man Wiedeking das gewagte Manöver offenbar verziehen. An seiner Wahl in das Konsortium der Ferry-Porsche-Stiftung war auch Wolfgang Porsche beteiligt, der ebenfalls im Vorstand der Stiftung sitzt. Auch Stiftungskurator Uwe Hück ist für Wiedeking ein alter Bekannter. Er hatte auch schon unter Wiedeking als Betriebsratschef die Belegschaft von Porsche vertretet.

Mit dem Eintritt in die Ferry-Porsche-Stiftung endet die Distanz Wiedekings zu seinem ehemaligen Arbeitgeber . Nach seiner Autokarriere hatte der heute 65-Jährige unter anderem in einen Vermittler von Ferienhäusern und eine italienische Restaurantkette investiert.

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