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Fiat-Chef Sergio Marchionne „Fiat an die Deutschen verkaufen? Niemals.“

Fiat-Chef Sergio Marchionne erteilt Gerüchten über einen möglichen Zusammenschluss mit Volkswagen eine deutliche Absage. Auch Peugeot bekommt sein Fett weg.
4 Kommentare
Fiat-Chef Sergio Marchionne hält nicht viel von einem Zusammenschluss seines Unternehmens mit Volkswagen. Quelle: AFP

Fiat-Chef Sergio Marchionne hält nicht viel von einem Zusammenschluss seines Unternehmens mit Volkswagen.

(Foto: AFP)

Turin Fiat-Chef Sergio Marchionne hat den Gerüchten über einen möglichen Zusammenschluss mit Volkswagen oder Peugeot eine klare Absage erteilt. „FCA an die Deutschen verkaufen? Niemals“, sagte er am Freitag laut Nachrichtenagentur Ansa nach der erfolgreichen Fusion zwischen Fiat und Chrysler zum neuen Konzern FCA (Fiat Chrysler Automobiles).

„Ich würde nie einen Volkswagen oder einen Peugeot kaufen, nur Fahrzeuge der Gruppe“, fügte Marchionne schmunzelnd hinzu. Zuletzt hatte es sowohl Gerüchte über ein Interesse des VW-Konzerns an einer Übernahme von FCA als auch über einen möglichen Zusammenschluss Fiat Chryslers mit Peugeot gegeben.

Die Fiat-Aktionäre haben einer Fusion mit Chrysler am Freitag erwartungsgemäß zugestimmt. Die Abstimmung bei der letzten Aktionärsversammlung am Fiat-Stammsitz war der letzte Schritt zu der von Vorstandschef Sergio Marchionne in mehreren Etappen vorbereiteten Fusion.

„Dank der Arbeit der letzten fünf Jahre sind wir nun bereit, den Qualitätssprung zu vollziehen“, hatte Marchionne angekündigt. Mit dem gesellschaftsrechtlichen Vollzug der Fusion wird die Aktie vom Herbst an neben Mailand auch an der New Yorker Börse gehandelt.

„Wer uns mit VW vergleicht, hat etwas Illegales geraucht“
„Wer uns mit dem deutschen Unternehmen vergleicht, hat etwas Illegales geraucht“
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Sergio Marchionne, Chef des italienisch-amerikanischen Autokonzerns Fiat Chrysler (FCA), hat Vorwürfe der Abgasmanipulation und einen Vergleich mit Volkswagen scharf zurückgewiesen. „Wir haben keinerlei Betrug begangen. Unser Fall ist in keiner Weise mit dem von Volkswagen vergleichbar“, sagte Marchionne in einem Interview. In den USA steht der Branchenriese im Verdacht, bei rund 100 000 Dieselwagen die Emissionswerte von Stickoxiden gefälscht zu haben.

(Foto: AFP)
„Ich hoffe, Sie kaufen es nicht, denn jedes Mal, wenn ich eines verkaufe, kostet es mich 14 000 Dollar“
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So Marchionne 2014 bei einer Konferenz in Washington über das eigene Elektroauto 500e, das in den USA für 32.650 Euro verkauft wurde - und damit offenbar immer Verluste einfuhr.

(Foto: PR)
„Bei der Preisgestaltung gibt es ein Blutbad. Das ist ein Blutbad bei den Margen“
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Sergio Marchionne 2012 über die Rabatte der Konkurrenz.

(Foto: Reuters)
„Piëch, lass es!“
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Sergio Marchionne attackierte 2009 den damaligen VW-Aufsichtsrat Ferdinand Piëch, nachdem Gerüchte laut geworden waren, dass Volkswagen an Alfa Romeo interessiert sein könnte.

(Foto: dpa)
„Wir sind gute Freunde“
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Sergio Marchionne 2012 über sein Verhältnis zum damaligen VW-Chef Martin Winterkorn.

(Foto: ap)
„Ich rede nicht mit Leuten, die Taschen fertigen. Ich baue Autos. Was Della Valle in Forschung und Entwicklung investiert, das würde bei uns nur für den Kotflügel reichen.“
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Marchionne 2012 über den Lederwaren-Unternehmer Diego Della Valle (Tod's), nachdem dieser seine Investitionspolitik kritisiert hatte.

(Foto: AFP)
„Europa kann dieses Produktionsvolumen nicht vertragen. Auch wir haben eine Fabrik zu viel.“
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Marchionne 2009 über Überkapazitäten in der europäischen Automobilbranche.

(Foto: dapd)
Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
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4 Kommentare zu "Fiat-Chef Sergio Marchionne: „Fiat an die Deutschen verkaufen? Niemals.“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Fiat an die Deutschen verkaufen? Niemals.
    Porsche und Piech, das sind doch Ösen.

  • Dieser Mann ist nur peinlich. Und die federführenden Aktionäre von Fiat wie alle die noch weiter Geld zuschießen, auch. Kurios nur wie lange sich diese Nullen halten können.

  • (...)


    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Als Rostlauben haben wir doch schon Mercedes. Brauchen wir da Fiat auch noch??

    Mitarbeiter mit Dolce Vita Flair??