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Fiat-Chrysler Aktionäre stimmen zu Ferrari wird nach vier Jahrzehnten wieder selbstständig

Mit großer Mehrheit haben die Aktionäre von Fiat-Chrysler einer Abspaltung von Ferrari zugestimmt. Damit wird der Autobauer nach mehr als 40 Jahren wieder eigenständig – unter der Führung eines Erben des Firmengründers.
Im Oktober hatte Fiat-Chrysler mit dem Verkauf von 10 Prozent der Ferrari-Aktien fast 900 Millionen Dollar erlöst. Nun wird auch der Rest abgespalten. Quelle: Reuters
Lukratives Geschäft

Im Oktober hatte Fiat-Chrysler mit dem Verkauf von 10 Prozent der Ferrari-Aktien fast 900 Millionen Dollar erlöst. Nun wird auch der Rest abgespalten.

(Foto: Reuters)

Mailand Nach mehr als vier Jahrzehnten unter dem Dach des Fiat-Konzerns wird der Sport- und Rennwagenhersteller Ferrari in die Selbstständigkeit entlassen. Die 80 Prozent der verbliebenen Aktien in Konzernbesitz sollen Anfang Januar an die Aktionäre von Fiat-Chrysler verteilt werden, wie diese am Donnerstag mit überwältigender Mehrheit entschieden. Das bestätigte der Fiat-Chrysler Vorstandsvorsitzende Sergio Marchionne.

Mit dem Verkauf von 10 Prozent der Aktien hatte der italienisch-amerikanische Konzern im Oktober an der Wall Street 893 Millionen Dollar (823 Millionen Euro) eingenommen.

Ferrari wird künftig von Exor SpA kontrolliert, hinter der die Agnelli-Familie und Piero Ferrari – Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari – stehen. Piero Ferrari kontrolliert zehn Prozent des Kpaitals. Fiat war viele Jahre vom 2003 verstorbenen Industriellen Gianni Agnelli geleitet worden, 1969 stieg der Autobauer bei Ferrari ein.

Die Abstimmung der Aktionäre fand in Amsterdam statt, wo sich inzwischen der Hauptsitz von Fiat Chrysler befindet.

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