Fiat Chrysler Automobiles Ferrari-Chef will Posten nicht aufgeben

Amedeo Felisa will seine Position an der Spitze Ferraris auf jeden Fall bis zum Börsengang behalten – und auch nicht über mögliche Nachfolger spekulieren. Doch früher oder später geht Felisa in den Ruhestand.
Ferrari soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der italienisch-amerikanische Konzern FCA will mit den Einnahmen seine Expansionspläne finanzieren. Quelle: ap
Ferrarifahrer Sebastian Vettel

Ferrari soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der italienisch-amerikanische Konzern FCA will mit den Einnahmen seine Expansionspläne finanzieren.

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MonzaFerrari-Chef Amedeo Felisa wird nach Angaben des Mutterkonzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA) das Steuer nicht vor dem im Jahresverlauf geplanten Börsengang aus der Hand geben. Seine Nachfolge müsse auch mit Blick auf andere zentrale Positionen geklärt werden, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Samstag am Rande des italienischen Formel-Eins-Grand-Prix in Monza.

„Zur rechten Zeit werden wir die richtige Lösung präsentieren.“ Felisa ist fast 70 Jahre alt und möchte in den Ruhestand gehen. Insidern zufolge galt der Börsengang als guter Zeitpunkt dafür. Marchionne, der bei Ferrari bereits Verwaltungsratsvorsitzender ist, könnte demnach selbst den Chefsessel der Sportwagen-Tochter einnehmen.

Marchionne erklärte, es sei noch zu früh, um über eine Nachfolge von Felisa zu sprechen. „Soweit sind wir noch nicht. Alles, was ich sagen könnte, wären reine Mutmaßungen.“ Er wünsche sich aber, das Felisa Ferrari in irgendeiner Form verbunden bleibe. Der Manager hatte vor 25 Jahren als Ingenieur bei der Firma angefangen.

Retro renoviert
Fiat Nuova 500
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Acht Jahre nach Markteinführung erhält der Fiat 500 nun sein zweites Lifting. Der Kleinstwagen präsentiert sich optisch sanft modifiziert und im Detail aufgewertet. Dazu kommen überarbeitete Motoren und neue Technik-Optionen. Coupé und Cabrio stehen Mitte Juli beim Händler. Die Preise starten unverändert bei 12.250 Euro.

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Das ikonographische Äußere des Viersitzers hat sich kaum geändert. Zu erkennen ist die Modellpflege unter anderem an dem leicht überarbeiteten Kühlergrill mit nun zwei Chromstreben sowie neuen Chrom-Zierteilen im Innenraum.

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Außerdem gibt es serienmäßig einen ins Armaturenbrett integrierten Navi- und Infotainment-Bildschirm, der das alte Aufsteck-System ablöst. Optionaler Bestandteil ist auch eine moderne Smartphone-Integration.

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Als Antrieb stehen zunächst nur die aus dem Vorgänger bekannten Benziner zur Verfügung. Die beiden Zweizylinder mit 63 kW/85 PS und 77 kW/105 PS sowie der Vierzylinder mit 51 kW/69 PS erfüllen nun die Anforderungen der Abgasnorm Euro 6 und sind zudem sparsamer geworden. Der kleinere Zweizylinder soll nun mit 3,8 Litern Super auskommen.

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Zu einem späteren Zeitpunkt zieht auch der bekannte 1,3-Liter-Diesel wieder im Fiat 500 ein. Für die Kraftübertragung stehen wie gehabt manuelle Fünf- und Sechsganggetriebe sowie ein automatisiertes Fünfganggetriebe zur Wahl.

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Keine Überraschungen gibt es bei der Ausstattung. Coupé und Cabrio werden in den klassischen Linien „Pop“, „Pop Star“ und „Lounge“ angeboten.

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Das Basismodell wartet unter anderem mit sieben Airbags, LED-Tagfahrlicht und Multifunktionslenkrad auf. Eine Klimaanlage gibt es erst in der zweiten Ausstattungsstufe, die bei 13.350 Euro startet.

Ferrari soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der italienisch-amerikanische Konzern FCA will mit den Einnahmen seine Expansionspläne finanzieren. Fiat Chrysler hält derzeit 90 Prozent an Ferrari. Der Rest gehört Piero Ferrari, dem Sohn des 1988 verstorbenen Gründers Enzo Ferrari. FCA-Chef Marchionne geht davon aus, dass Ferrari bei dem Börsengang mit mindestens zehn Milliarden Euro bewertet wird.

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