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Finanzieller Spielraum wird erweitert Siemens verschafft sich deutlich größere Kreditlinie

Der Münchener Siemens-Konzern hat im Rahmen einer neuen milliardenschweren Kreditlinie seine finanziellen Spielräume erweitert und zugleich seine Refinanzierungskosten gesenkt.

HB MÜNCHEN. „Wir lösen damit unsere alte Kreditlinie, die ein Volumen von drei Milliarden Dollar hatte, ab und erweitern sie auf fünf Milliarden Dollar“, sagte ein Siemens-Sprecher. Grund hierfür sei das äußerst günstige Marktumfeld, in dem sich der Konzern deutlich bessere Konditionen sichern könne. Die Kreditlinie, die umgerechnet ein Volumen von rund 3,8 Milliarden Euro hat, läuft nach Angaben von Siemens über sieben Jahre. Die Verzinsung liege um 15 Basispunkte über dem Londoner Interbankensatz am Geldmarkt, dem so genannten Libor. Hinzu kämen Gebühren von weiteren 4,5 Basispunkten. Für die abgelöste Kreditlinie seien hingegen eine Verzinsung von 22,5 Basispunkten über Libor sowie Gebühren von acht Basispunkten fällig gewesen, sagte der Sprecher. Siemens habe die alte Kreditlinie nicht in Anspruch genommen. Auch die neue sei nicht zweckgebunden. Es handele sich viel mehr um ein übliches Finanzierungsinstrument. „Im Moment steht hier nichts nicht an“, stellte der Sprecher klar.

An der Kreditlinie sind die Geldhäuser ABN Amro, Barclays Capital, Citigroup, Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein, SG Corporate Investmentbank, Royal Bank of Scotland sowie die UBS beteiligt.

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