Finanzkräftige Anbieter suchen in der Branche nach Gelegenheiten für Akquisitionen Chemiefirmen setzen auf Innovationen

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Vor Akquisitionen steht eine drastische Senkung der Schulden und Kosten sowie eine Fokussierung auf die Geschäftsfelder mit den größten Erfolgschancen. So reduzierte die für 3,1 Mrd. Euro vom Finanzinvestor Blackstone Group übernommene Celanese AG seit ihrer Ausgründung aus dem Hoechst-Konzern 1999 die Belegschaft um die Hälfte auf knapp 10 000 Mitarbeiter und führte die Schulden um zwei Drittel auf unter 500 Mill. Euro zurück, sagte Vorstand Andreas Pohlmann. Jetzt steht das Unternehmen mit 4,1 Mrd. Euro Umsatz vor einem Wachstumssprung, der mit Finanzier Blackstone gelingen soll. „Wir sehen uns als Plattform für die Konsolidierung der Chemischen Industrie in Europa.“

Gilles Auffret, stellvertretender Vorstandschef des angeschlagenen französischen Konzerns Rhodia, nannte kompromisslose Sparziele an die Unternehmensbereiche, die im Brachenvergleich zu teuer arbeiten, harte Verhandlungen mit den Banken, Sicherung der Liquidität der Aktie und eine Neugliederung des Konzerns als Rezept für die Sanierung des hochverschuldeten Unternehmens. In Zukunft gliedere sich Rhodias Portfolio in zwei Bereiche: Geschäfte, die hohe Barerlöse lieferten, etwa die Essigsäurechemie; und Geschäfte, die es langfristig auszubauen gelte, etwa die Oberflächenchemie. „Nur über wenige Bereiche etwa aus der Feinchemie haben wir noch nicht entschieden, wo wir sie sehen.“

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