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Firma lieferte fehlerhafte Bremskraftverstärker an GM Neue Probleme mit Autoteilen von Bosch

Nach jüngsten Problemen mit Diesel-Einspritzpumpen muss Europas größter Autozulieferer Bosch nun Bremskraftverstärker in den USA auf mögliche Mängel überprüfen. General Motors hat aus Sicherheitsgründen gut 155 000 Fahrzeuge der Baujahre 2004 und 2005 in die Werkstätten zurückgerufen, um mögliche Probleme bei den Bremsen zu untersuchen.

HB STUTTGART.

Bosch teilte am Donnerstagabend in Stuttgart mit, an den weltgrößten Autohersteller GM gelieferte Bremskraftverstärker würden nachkontrolliert. Es gehe dabei um sogenannte Hydro-Boost-Bremssysteme bei bestimmten Fahrzeug-Modellen wie leichten Lkw (Pickups) und sportlichen Geländewagen.

„In sehr wenigen Fällen hat sich bisher gezeigt, dass die Bremskraftwirkung der Verstärker nicht ordnungsgemäß funktioniert“, sagte eine Bosch-Sprecherin. Ein zugeliefertes Einzelteil funktioniere unter Umständen nicht wie gewünscht. Nach Angaben der amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration kann es auch zu Leckagen im Hydraulik-System der Bremsen kommen. „Das Thema ist bekannt und wird eng mit General Motors und den zuständigen Behörden bearbeitet“, teilte Bosch mit.

Erst Ende Januar war bekannt geworden, dass Bosch fehlerhafte Diesel-Einspritzpumpen an Audi, BMW und Mercedes geliefert hatte. Betroffen waren davon mehr als 50 000 Fahrzeuge.

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