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First Automotive Works Der Feind in der eigenen Fabrik

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14 Milliarden in China-Ausbau

Die Genehmigung für Foshan und das gestern von Heizmann eröffnete Werk mit dem zweiten chinesischen Partner SAIC erhielten die Deutschen von der Regierung nur, weil sie gleichzeitig den Bau eines Werks in Ürümqi im politisch umkämpften Nordwesten Chinas beschlossen.

Bis Ende 2016 investieren Volkswagens Gemeinschaftsunternehmen mit FAW und SAIC 14 Milliarden Euro in den Ausbau des China-Geschäfts. Die Kopie des VW-Motors EA 111 durch FAW ist deshalb besonders heikel. FAW selbst ist der größte chinesische Hersteller von Dieselmotoren, Autos, mittleren bis schweren Bussen und Lastwagen. Produktionsschwerpunkt des Unternehmens ist der Nordosten des Landes. Zudem betreiben die Chinesen Fabriken in Russland und der Ukraine. Der Kölner Motorenbauer Deutz betreibt seit 1996 ein Partnerunternehmen mit MAN zum Bau von Dieselmotoren.

Gegründet wurde First Automotive Works 1953 mit Unterstützung der Sowjetunion. Drei Jahre später startete die Fertigung von Lkws. Kurz darauf kamen der Mittelklassewagen Dong Feng und die eher luxuriöse Funktionärslimousine Hongqi ("Rote Fahne") dazu. Das Dong Feng-Werk wurde Ende der 70er-Jahre abgespalten. Es firmiert seitdem unter dem Namen Second Automotive Works.

In den 80er-Jahren ist FAW mit internationalen Autoherstellern Joint Ventures eingegangen, neben VW gehören Toyota und Mazda dazu. Die Chinesen selbst nutzen FAW als Stammlabel, verkaufen ihre Autos auch unter weiteren Marken wie Besturn, Hongqi oder OuLai. Auch darin folgen sie dem Vorbild Volkswagen.

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