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Flugzeugbauer Airbus-Belegschaft stellt sich auf jahrelangen Konflikt ein

Der geplante Airbus-Umbau sorgt beim Personal des Flugzeugbauers für Unmut. Gewerkschaft und Betriebsräte machen gegen den Plan von CEO Faury mobil.
18.05.2021 - 15:01 Uhr Kommentieren
Die Beschäftigten wenden sich gegen die geplante Neuorganisation des Flugzeugbauers. Quelle: dpa
Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder

Die Beschäftigten wenden sich gegen die geplante Neuorganisation des Flugzeugbauers.

(Foto: dpa)

Hamburg Wegen des geplanten Konzernumbaus beim Flugzeugbauer Airbus stellen sich IG Metall und Belegschaft auf einen langwierigen Konflikt ein. „Wir müssen langen Atem haben“, sagte der Konzernbetriebsratsvorsitzende Holger Junge am Dienstag bei einer Betriebsversammlung in Hamburg-Finkenwerder.

„Wir müssen den Protest so organisieren, dass wir den Arbeitgeber dazu zwingen, dass er dieses Thema vom Tisch nimmt. Nur so können wir es hinkriegen, dass wir unsere Arbeitsplätze sichern“, sagte Junge vor Hunderten Airbus-Beschäftigten „Das ist kein Thema, das wir am Verhandlungstisch allein geregelt kriegen.“

Airbus-Chef Guillaume Faury hatte vor rund vier Wochen angekündigt, dass die Flugzeugproduktion in Deutschland und Frankreich neu aufgestellt werden soll. Dazu sollen in den beiden Ländern jeweils neue Unternehmen gegründet werden, die vollständig zu Airbus gehören.

Zudem soll eine neue Einheit mit Sitz in Deutschland gegründet werden, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentriert. Begründet wird die neue industrielle Struktur mit den Herausforderungen im Flugzeugbau, zu denen neben den voraussichtlich noch Jahre währenden Folgen der Corona-Pandemie auch die Entwicklung neuer emissionsfreier Flugzeuge zählt.

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    Gegen diese Pläne gab es am Dienstag parallel an den norddeutschen Standorten in Hamburg, Bremen und Stade und bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec in Nordenham und Varel sowie in Augsburg Protestaktionen der IG Metall und der Betriebsräte.

    Mehr: Der Konzernumbau bei Airbus ist riskant, aber alternativlos

    • dpa
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