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Flugzeugbauer Airbus stellt erstmals Bauteil im 3D-Druck in Serie her

Um 45 Prozent leichter und viel günstiger: Der 3D-Druck rentiert sich für Airbus. Erstmals stellt der Flugzeugbauer mit dieser Methode Bauteile her.
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Ein Bauteil kommt bei Airbus nun in Serie aus dem 3D-Drucker. Quelle: dpa
Produktion bei Airbus

Ein Bauteil kommt bei Airbus nun in Serie aus dem 3D-Drucker.

(Foto: dpa)

Berlin Airbus stellt erstmals ein Bauteil mittels 3D-Druck in Serie her. Bald würden die Verriegelungswellen für Türen des Passagierflugzeugs A350 aus dem Metall-3D-Drucker kommen, kündigte die Helikopter-Tochter des deutsch-französischen Flugzeugbauers am Freitag im bayerischen Donauwörth an. Dabei werde die Welle Schicht für Schicht aus Titan-Pulver in einem Drucker des Spezialisten EOS gefertigt. Das gedruckte Bauteil sei um 45 Prozent leichter und um ein Viertel günstiger in der Herstellung. Der A350-Flieger wiege dadurch letztlich etwas mehr als vier Kilo weniger. In der Luftfahrtbranche spielt das Gewicht eine große Rolle, da es entscheidend für den Kerosinverbrauch ist.

Airbus Helicopters will im Auftrag von Airbus jährlich 2200 Verriegelungswellen ausliefern, wenn die Produktion hochgefahren ist. Starten soll der 3D-Druck im kommenden Jahr. Airbus-Helicopters-Manager Luis Martin Diaz kündigte zudem an, 2018 noch die Vorbereitungen für den 3D-Druck von Hubschrauberbauteilen zu starten.

Der 3D-Druck gilt als besonders geeinigt für eine flexible Produktion, bei der Bauteile in kleinen Stückzahlen maßgeschneidert hergestellt werden. Bisher wird die Technologie allerdings selten in der Serienfertigung eingesetzt, da sie mit steigenden Stückzahlen kaum günstiger wird und der Druck in der Regel vergleichsweise zeitintensiv ist.

  • rtr
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