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Flugzeugbauer Boeing 737 Max soll in den USA ab Januar wieder fliegen

Der Flugzeugbauer rechnet damit, schon im Dezember wieder Maschinen des Typs auszuliefern. Ab Januar könnte die 737 Max dann wieder abheben.
Update: 11.11.2019 - 18:40 Uhr Kommentieren
Boeing lagerte Software-Entwicklung für die 737 Max aus Quelle: AP
Boeing 737 Max bei einem Testflug

Die Auslieferung von 737-Max-Maschinen an Kunden könnte schon im Dezember wieder aufgenommen werden.

(Foto: AP)

New York, Frankfurt Der Flugzeughersteller Boeing rechnet damit, dass sein nach zwei Abstürzen mit Flugverbot belegtes Modell 737 Max in den USA ab Januar wieder fliegen darf. Die Auslieferung von 737-Max-Maschinen an Kunden könnte schon im Dezember wieder aufgenommen werden, erklärte Boeing. Die US-Fluggesellschaft American Airlines hatte kürzlich mitgeteilt, die 737 Max frühestens ab dem 5. März 2020 wieder einsetzen zu können.

Seit März dieses Jahres darf die 737 Max weltweit nicht abheben. Innerhalb von sechs Monaten waren zwei der Jets abgestürzt und hatten 346 Menschen in den Tod gerissen. Mittlerweile ist klar, dass eine fehlerhafte Softwaresteuerung die Hauptursache war.

Weitere Faktoren wie etwa nicht ausreichend geschulte Piloten kamen hinzu. Boeing soll das Flugzeug mit zu großer Eile entwickelt, eigene Sicherheitsanforderungen missachtet und die US-Luftfahrtaufsicht FAA bei der Zulassung des Jets nicht ausreichend über technische Änderungen informiert haben.

In einem ersten Schritt wird Boeing wahrscheinlich die bereits in Dienst befindlichen Flugzeuge nachrüsten und zurückgeben. Danach folgen die seit dem Grounding zwar gebauten, aber vorerst zwischengelagerten Jets. Letzteres ist eine gewaltige Aufgabe. Rund 300 Flugzeuge des Typs Max hat Boeing mittlerweile auf dem „Hof“ stehen. Sie alle müssen sukzessive mit den technischen Änderungen versehen und ausgeliefert werden.

Mehr: Weltweit bereiten sich die Fluggesellschaften auf die Wiederzulassung der Boeing 737 Max vor. Doch noch immer fehlen viele Informationen über die Fehler des Unglücksflugzeugs.

Der Handelsblatt Expertencall
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