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Flugzeugbranche US-Luftfahrtaufsicht FAA fordert Änderungen beim Boeing-Dreamliner

Angesichts eines potentiellen Schadens der Landevorrichtungen muss Boeing bei seinem Dreamliner nachbessern. Das Modell 787-9 soll zudem ein Software-Update erhalten.
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US-Luftfahrtbehörde FAA fordert Änderungen beim Boeing-Dreamliner Quelle: AP
Boeing

Probleme bei den Dreamliner-Modellen 787-8 und 787-9 könnte laut der US-Luftaufsichtsbehörde FAA zu einem Kontrollverlust führen.

(Foto: AP)

New YorkDer amerikanische Flugzeughersteller Boeing kommt nicht zur Ruhe. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Nachbesserungen bei den Dreamliner-Maschinen gefordert. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, muss Boeing die Räder bei den Modellen 787-8 und 787-9 nachbessern. Die Änderungen „betreffen einen potentiellen Schaden der Landevorrichtungen, der zu einem Kontrollverlust führen könnte“, teilte die FAA mit.

„Ein geplatzter Reifen oder ein abgetrennter Reifen könnte die Bremsfähigkeit beeinträchtigen“, heißt es weiter. Außerdem sollten bei den 787-9 „kleinere Software-Änderungen“ vorgenommen werden. Diese Forderungen gehen aus der so genannten finalen “Airworthiness Directive (AD)” für die Boeing 787-8 and -9 Serie hervor.

Diese Direktiven, an die sich die Hersteller halten müssen, sind keine Seltenheit. In den vergangenen Jahren hat die FAA zwischen 300 und 400 solcher AD-Verordnungen an verschiedene Hersteller herausgegeben.

Dennoch kommen die neuen Anforderungen für Boeing zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen und die FAA stehen seit den zwei Abstürzen der 737 Max in Indonesien und in Äthiopien in der Kritik. Die Maschinen haben derzeit weltweit Flugverbot. Zuletzt waren auch Zweifel an dem anderen Erfolgsmodell, dem Dreamliner, gekommen. Whistleblower hatten über Schlamperei in der Produktion berichtet.

Boeing selbst gibt sich bisher extrem verschlossen. Auch bei der Hauptversammlung am Montag ging die Führung kaum auf die Fragen der Aktionäre und Journalisten ein.

Unterdessen arbeitet Boeing weiter an einem Software-Update für die 737 Max. Außerdem hat das Unternehmen seine Rechtsabteilung neu aufgestellt. Der bisherige Chefjustiziar J. Michael Luttig wird sich ab sofort ganz der rechtlichen Aufarbeitung der Unglücke widmen, wie Boeing am Mittwoch in Chicago mitteilte.

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