Flugzeughersteller Airbus' Stellenabbau wird konkreter

Rund 5800 Stellen will der Airbus-Konzern streichen – wie und wo hat der Flugzeugbauer jetzt konkretisiert. Mit den Betriebsräten will er darüber verhandeln, wie die Arbeitskosten gesenkt werden können.
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Der neue Airbus A350 XWB von Airbus: Die Unternehmensführung schätzt, dass sich die Anzahl der Entlassungen in der gesamten Gruppe am Ende auf 1000 bis 1450 beläuft. Quelle: dpa

Der neue Airbus A350 XWB von Airbus: Die Unternehmensführung schätzt, dass sich die Anzahl der Entlassungen in der gesamten Gruppe am Ende auf 1000 bis 1450 beläuft.

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ToulouseDie Verhandlungen über den geplanten Abbau von rund 5800 Stellen im Airbus-Konzern (früher: EADS) werden konkreter. Nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen nannte die Unternehmensspitze dem europäischen Betriebsrat am Montag erstmals Zahlen für einzelne Standorte. Demnach sollen beispielsweise am künftigen Hauptsitz Toulouse rund 400 Arbeitsplätze wegfallen.

Zu den konkreten Plänen für die deutschen Niederlassungen wurde jedoch nichts bekannt. Dort sollen bis 2016 insgesamt 2600 Arbeitsplätze gestrichen werden, die meisten davon im Bereich Rüstung und Raumfahrt.

„Um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts weiter zu steigern, wollen wir mit den Betriebsräten auch darüber verhandeln, wie die Arbeitskosten (...) gesenkt werden können“, kommentierte ein Konzernsprecher am Montag. Je nachdem, wie erfolgreich diese Verhandlungen verliefen, könnten sich die Auswirkungen des Stellenabbaus weiter vermindern.

Derzeit schätzt die Unternehmensführung, dass sich die Anzahl der Entlassungen in der gesamten Gruppe am Ende auf 1000 bis 1450 beläuft. Die anderen Stellenstreichungen will sie unter anderem über die Nichtverlängerung von Zeitverträgen realisieren. Im Flugzeug- und Hubschrauberbereich sollen bis zu 1500 Jobs geschaffen werden.

  • dpa
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  • Personalabbau? Warum? Schuld sind einzig und allein die vorsätzlich versagende Manager. Die Boni streichn, Einkommen der Manager habieren und verpflichten die Verluste persönlich zu tragen. Würde Ferrari es wagen Italien zu verlassen?

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