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Flugzeughersteller US-Stimmrechtsberater kritisieren Doppelrolle von Boeing-Chef

Damit das Boeing-Management Vertrauen zurückgewinnen kann, sollte Muilenburgs Chefposten im Vorstand und Aufsichtsrat getrennt werden, empfiehlt US-Stimmrechtsberater ISS.
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Boeing-Chef Dennis Muilenburg kämpft darum, das Vertrauen der Aufsichtsbehörden und der Kunden zurückgewinnen. Quelle: Reuters
Boeing

Boeing-Chef Dennis Muilenburg kämpft darum, das Vertrauen der Aufsichtsbehörden und der Kunden zurückgewinnen.

(Foto: Reuters)

Washington/New YorkDer einflussreiche US-Stimmrechtsberater ISS fordert Boeing auf, die bisher von Dennis Muilenburg in Personalunion gehaltenen Chefposten im Vorstand und Aufsichtsrat zu trennen. „Aktionäre würden von einer strengeren Form der unabhängigen Aufsicht profitieren“, erklärte ISS am Dienstag.

ISS empfahl den Aktionären vor der Jahreshauptversammlung am 29. April für eine entsprechende Vorlage zu stimmen. Damit könne sichergestellt werden, dass das Management des Flugzeugherstellers das Vertrauen der Aufsichtsbehörden und der Kunden zurückgewinnen kann. Der Airbus-Konkurrent steht unter Druck, weil Maschinen des Typs 737 MAX nach zwei Abstürzen weltweit Flugverbot haben.

Dabei waren Zweifel an der sogenannten MCAS-Automatik aufgekommen, die einen Strömungsabriss verhindern soll. Die Unglücksmaschinen waren offenbar unkontrollierbar in den Sinkflug gegangen. Die US-Flugaufsicht FAA gab inzwischen bekannt, dass das von Boeing zur Verfügung gestellte Software-Update für die 737 „für den Gebrauch geeignet“ sei. Damit soll verhindert werden, dass falsche Daten die MCAS auslösen können. Die Erklärung der FAA deutet darauf hin, dass es in dem wahrscheinlich langwierigen Prozess zur Wiederzulassung der 737 für den Flugverkehr Fortschritte gibt.

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  • rtr
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