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FMC-Zukäufen sei dank Fresenius erwartet höheren Umsatz

Die Dialyse-Tochter FMC hat zuletzt wieder zugekauft. Das soll Auswirkungen auf den Umsatz bei Fresenius haben: Die Mutter hebt die Umsatzprognose an. FMC hat hingegen mit Steuerlasten zu kämpfen.
31.07.2014 Update: 31.07.2014 - 12:34 Uhr Kommentieren
Fresenius-Zentrale in Bad Homburg: Das Wachstum des Gesundheitsunternehmens soll sich „beschleunigen“. Quelle: dpa

Fresenius-Zentrale in Bad Homburg: Das Wachstum des Gesundheitsunternehmens soll sich „beschleunigen“.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach einem verhaltenen Jahresstart hat der Medizinkonzern Fresenius im zweiten Quartal an Fahrt gewonnen. Alle Unternehmensbereiche steigerten Umsatz und Ergebnis gegenüber dem ersten Vierteljahr, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem das Geschäft der größten Konzerntochter FMC lief besser. Zum Jahresstart hatten Einschnitte im US-Gesundheitswesen FMC belastet. Optimistischer blickt der Konzern nun auch auf das zweite Halbjahr, der Umsatzausblick wurde erhöht.

An der Börse kamen die Zahlen gut an. Die Aktien von Fresenius und FMC lagen zum Handelsstart an der Dax-Spitze.

„Wir erwarten, dass sich das Wachstum im gesamten Konzern im zweiten Halbjahr weiter beschleunigt“, sagte Unternehmenschef Ulf Schneider am Donnerstag laut Mitteilung. Fresenius erhöhte die Umsatzprognose wegen Zukäufen der Dialyse-Tochter FMC und erwartet jetzt währungsbereinigt ein Plus von 14 bis 16 Prozent. Die bisherige Prognose lag bei 12 bis 15 Prozent.

Die von Rhön-Klinikum erworbenen Krankenhäuser, die in der Helios Sparte integriert sind, entwickeln sich laut Schneider nach Plan und auch bei der Tochter Kabi zeigte sich in allen Schlüsselmärkten eine positive Entwicklung.

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    Konzernweit legte der Umsatz dank der zugekauften Krankenhäuser von April bis Juni um gut 8 Prozent auf 5,52 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 760 Millionen Euro. Der bereinigte Gewinn blieb mit 259 Millionen Euro praktisch stabil. Fresenius beschäftigt rund 210.000 Mitarbeiter.

    • dpa
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