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Folgen der Japan-Krise Keine Lieferengpässe bei deutschen Firmen

Die Japan-Krise ließ und lässt immer noch wichtige japanische Zulieferer ausfallen. Viele deutsche Unternehmen sprechen von Lieferengpässen, können aber meist auf andere Zulieferer ausweichen - jedoch nicht alle.
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Kontainer werden in der Odaiba Werft im Hafen von Tokio verladen. Die Naturkatastrophe vom 11. März machte dem Exportgeschäft schwer zu schaffen. Quelle: dpa

Kontainer werden in der Odaiba Werft im Hafen von Tokio verladen. Die Naturkatastrophe vom 11. März machte dem Exportgeschäft schwer zu schaffen.

(Foto: dpa)

Berlin Die wirtschaftlichen Folgen der Erdbebenkatastrophe in Japan sind für deutsche Firmen bislang überschaubar. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Zusatzumfrage unter 1600 Unternehmen, die das Münchner Ifo-Institut im Rahmen seines monatlichen Konjunkturtests erhoben hat. Zwar berichten 18 Prozent der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes von Lieferengpässen, doch konnten die meisten von ihnen auf andere

Lieferanten ausweichen.

Die meisten Engpässe meldeten Autobauer und Elektronikfirmen. Doch nur 13 Prozent der Fahrzeughersteller sowie sieben Prozent der Elektronik- und Optikunternehmen mussten ihre Produktion einschränken.

 Auch in nächster Zeit könnte es vereinzelt in der Elektronik- und Autobranche wegen fehlender Zulieferungen aus Japan haken: Zwölf Prozent der Hersteller elektrischer Ausrüstungen sowie je zehn Prozent der Elektronik- und Optikunternehmen und der Autohersteller erwarten Produktionseinschränkungen in den kommenden drei Monaten.

  • Reuters
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