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Fonds-Manager kritisieren gigantisches Ausmaß Optionsprogramm bei DaimlerChrysler vor Aus

DaimlerChrysler-Chef Schrempp stoppt offenbar das Aktienoptionsprogramm für Führungskräfte. Grund ist laut Presseinformationen die Umstellung der Bilanzierung auf US-GAAP.

HB BERLIN. Die Führungskräfte des Autokonzerns DaimlerChrysler |DCX 36,62 -1,43%| sollen künftig keine Aktienoptionen mehr erhalten. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtete, will Vorstandschef Jürgen Schrempp das Optionsprogramm in diesem Jahr auslaufen lassen und auch kein neues auflegen. Hintergrund seien die US-Bilanzierungsregeln, die eine Erfassung der Programmkosten fordern, schreibt das Blatt. Dadurch würde der Gewinn erheblich sinken.

Zudem kritisieren Fondsmanager dem Bericht zufolge, dass die Aktienoptionen bereits dann eingelöst werden können, wenn der DaimlerChrysler-Kurs über zehn Jahre im Durchschnitt um zwei Prozent steigt. Gleichzeitig sei das Ausmaß des Programms «gigantisch»: Würden alle Manager ihre Optionen einlösen, gehörten den Führungskräften rund zehn Prozent des Konzerns. Bereits auf der Hauptversammlung des Konzerns im April soll den Aktionären ein neues Entlohnungsmodell ohne Optionen vorgelegt werden.

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