„Forums Startup Chemie“ Chemiebranche will mit neuem Bündnis Start-ups fördern

Der Chemieindustrie fehlt es an jungen Gründern, die mit digitalen Innovationen und neuen effizienten Geschäftsmodellen die Branche beleben.
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„Im Vergleich zur IT-Branche hat die Chemie in Deutschland beim Thema Start-ups Nachholbedarf“ (VCI-Präsident Kurt Bock) Quelle: dpa
Chemie-Start-ups

„Im Vergleich zur IT-Branche hat die Chemie in Deutschland beim Thema Start-ups Nachholbedarf“ (VCI-Präsident Kurt Bock)

(Foto: dpa)

Frankfurt, BerlinDie deutsche Chemieindustrie will Gründer in der Branche mit einem neuem Bündnis fördern. So sollen mehr Start-ups wissenschaftliche Erkenntnisse oder Ideen für Wirkstoffe rasch in Chemieprodukte umsetzen. Eine Initiative dafür haben die Gesellschaft Deutscher Chemiker, der Branchenverband VCI, der Bundesverband Deutsche Startups, das Business Angels Netzwerk Deutschland, der High-Tech Gründerfonds und die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie ins Leben gerufen.

Sie solle Gründer mit Unternehmen und Investoren zusammenbringen, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Donnerstag mit.

„Im Vergleich zur IT-Branche hat die Chemie in Deutschland beim Thema Start-ups Nachholbedarf“, betonte VCI-Präsident Kurt Bock in Berlin. Die Träger des „Forums Startup Chemie“ seien überzeugt, dass mehr Wachstumsfirmen die Chemiebranche innovativer machen könnten. Gründer könnten mit ihrer Effizienz etwa rasch digitale Geschäftsmodelle oder neue Materialien für die Energiewende marktfähig machen.

Chemiefirmen arbeiteten bisher zu wenig mit Start-ups zusammen, sagte Bock. „Hier müssen sich Kulturen und Strukturen in unserer Branche ändern.“ Es sei aber auch mehr Hilfe der Politik nötig. Wagniskapitalfonds sollten nicht nur Gründer mit digitalen Themen unterstützen, sondern auch jene, die neue Wirk- oder Werkstoffe entwickelten.

  • dpa
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