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Frank Mastiaux Hohe Anforderungen an den neuen EnBW-Chef

Frank Mastiaux beginnt seinen neuen Job als Vorstandschef des drittgrößten Energiekonzerns EnBW am kommenden Montag. Die Erwartungen sind hoch.
26.09.2012 - 17:29 Uhr Kommentieren
Frank Mastiaux tritt am Montag seinen neuen Posten als Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns EnBW an. Quelle: dpa

Frank Mastiaux tritt am Montag seinen neuen Posten als Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns EnBW an.

(Foto: dpa)

Stuttgart Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister hält Mastiaux für  „eine hervorragende Neubesetzung“, aber nannte dem Handelsblatt gleichzeitig seine  hohen Ansprüche an den ehemaligen Eon-Manager. „Wir erwarten von ihm Impulse für die Entwicklung der dezentralen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien“, sagt der schwäbische Superminister mit Sitz im EnBW-Aufsichtsrat.  Der gebürtige Essener soll darüber hinaus ein „Konzept für die Industrialisierung der Energiewende“ erstellen. Denn das ist der Ehrgeiz der grün-roten Regierung: Sie will Musterländle für die Energiewende werden. „Es geht nicht darum, irgendwo ein einzelnes Windrad oder Blockheizkraftwerk hinzustellen, sondern um Geschäftsmodelle, die in Serie über das ganze Land ausgerollt werden können“, schwebt Schmid vor. Aber es geht Schmid nicht nur um die Energiewende. „Wichtig wird auch eine tragfähige Lösung für das schwierige Gasgeschäft“, fordert Schmid. Auch die Beteiligungen soll der ehemalige Eon-Manager gründlich durchforsten und das Sparprogramm noch einmal unter die Lupe nehmen. Ein Minimalziel hat der Landesminister: „Grundsätzlich erwarten wir eine Dividende, die mindestens die Bedienung der Anleihe deckt, damit der Landeshaushalt nicht zusätzlich belastet wird.“ Das Land hatte den fünf Milliarden teuren Einstieg mit einer Anleihe finanziert, für die jährlich 110 Millionen Euro Zinsen fällig sind.  Große Finanzspritzen kann Mastiaux von seinen Haupteigentümern nach der bereits erfolgten Kapitalerhöhung um 822 Millionen Euro nicht erwarten. „Die Rahmenbedingungen sind gegeben. Mit diesen Mitteln muss die EnBW auskommen“, betont Schmid.

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