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Führungswechsel Europachef von Fiat Chrysler zurückgetreten

Der Start für den neuen Fiat Chrysler Konzernchef Mike Manley verläuft turbulent: Kurzfristig muss er das Europageschäft leiten.
23.07.2018 - 15:46 Uhr Kommentieren
Fiat Chrysler: Europachef tritt zurück, CEO Mike Manley übernimmt Quelle: Reuters
Fiat Chrysler

Konzernchef Mike Manley muss möglichst schnell einen neuen Kandidaten finden, der das Fiat-Chrysler Europageschäft übernehmen kann.

(Foto: Reuters)

Mailand Nach dem überraschenden Wechsel an der Konzernspitze verliert Fiat Chrysler einen weiteren wichtigen Manager. Europachef Alfredo Altavilla sei zurückgetreten, teilte das Unternehmen am Montag mit und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Leitung des Europageschäfts übernehme der neue Konzernchef Mike Manley mit sofortiger Wirkung vorübergehend mit. Altavilla hatte neben dem bisherigen Jeep-Chef Manley und Finanzvorstand Richard Palmer als ein möglicher Nachfolger für Konzernchef Sergio Marchionne gegolten, der eigentlich erst im nächsten Jahr abtreten sollte. Nachdem der 66-Jährige jedoch schwer erkrankte, hatte Fiat Chrysler am Wochenende Manley zum Konzernchef berufen.

Der Rückzug Altavillas erschwert nach Meinung von Experten den Start von Konzernchef Manley. Der muss nun möglichst rasch einen geeigneten Kandidaten finden, um das wichtige Europageschäft auf Kurs zu bringen.

Mit seinem vor kurzem erst präsentierten Strategieplan hatte Marchionne zwar die Weichen für Fiat Chrysler für die nächsten Jahr gestellt. Analysten befürchten jedoch, dass die Zukunft des weltweit siebtgrößten Autobauers langfristig unsicher ist.

Die hohen Ausgaben für den Klimaschutz sowie Investitionen in Elektroautos und autonomes Fahren könnten nur mit einem Partner gestemmt werden, argumentieren einige Experten. Den aber hatte Marchionne trotz intensiven Werbens in den vergangenen Jahren nicht gefunden.

  • rtr
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