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Für den Aufsichtsrat Qiagen nominiert zwei Managerinnen

Im Aufsichtsrat von Deutschlands größtem Biotechunternehmen Qiagen werden in Zukunft auch zwei Frauen sitzen. Das Unternehmen nominierte Vera Kallmeyer und Elizabeth Tallett für das Gremium.
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Das Biotechunternehmen Qiagen hat zwei Managerinnen für seinen Aufsrichtsrat nominiert. Quelle: dpa

Das Biotechunternehmen Qiagen hat zwei Managerinnen für seinen Aufsrichtsrat nominiert.

(Foto: dpa)

Frankfurt Deutschlands größtes Biotechunternehmen Qiagen soll künftig auch von Frauen kontrolliert werden. Das Unternehmen nominierte am heutigen Donnerstag zwei Managerinnen aus der Gesundheitsbranche für den Aufsichtsrat. Die Kandidatin Vera Kallmeyer ist Professor an der Standord School of Medicine im US-Bundesstaat Kalifornien und Gründerin der Investment- und Beratungsgesellschaft Equity4Health. Elizabeth Tallett leitet die britische Beratungsgesellschaft Hunter Partners, die kleine Biotechfirmen und Medizingeräte-Hersteller berät.

Die Erfahrung der beiden Frauen im Gesundheitssektor und in der akademischen Forschung sollen Qiagen beim Ausbau seiner Marktposition helfen, sagte Aufsichtsratschef Detlev Riesner. Die sechs bestehenden Aufsichtsratsmandate sollen auf der Hauptversammlung am 30. Juni um ein Jahr verlängert werden.  

Mit der Berufung von zwei Frauen liegt Qiagen im Trend: Nach der Deutschen Telekom hat kürzlich auch der Pharma- und Chemiekonzern Bayer angekündigt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis 2015 auf rund 30 Prozent steigern zu wollen. Die Bundesregierung hat sich kürzlich gegen eine gesetzliche Frauenquote in Unternehmensspitzen ausgesprochen und setzt auf eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft für mehr Frauen in Spitzenpositionen.

  • rtr
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