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Fusion mit BAE EADS-Chef will Politik mit Jobgarantien ködern

Um die Fusion von EADS und BAE durchzuboxen, will Konzernchef Tom Enders nun auf Jobgarantien zurückgreifen. So sollen die drei betroffenen Regierungen zur Zustimmung bewegt werden.
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Der Vorstandsvorsitzende von des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Tom Enders. Quelle: dapd

Der Vorstandsvorsitzende von des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Tom Enders.

(Foto: dapd)

BerlinEADS-Chef Tom Enders will die Zustimmung der drei betroffenen Regierungen zur Fusion mit BAE Systems mit Jobgarantien erkämpfen. "Ich bin so überzeugt von unserem Projekt, dass ich bereit bin, über attraktive Arbeitsplatz- und Standortgarantien zu sprechen, die ich für die EADS so nicht in Betracht ziehen könnte", sagte er der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag.

Er erklärte aber auch zu deutschen Plänen, sich am fusionierten Unternehmen in gleicher Höhe wie Frankreich zu beteiligen: "Ich sehe im Kauf eines Aktienpakets keinen Vorteil für unser Land."

Auf großen Exportmärkten wie in den USA und Asien wäre es nach seinen Worten ein Nachteil, wenn das fusionierte Unternehmen als von Regierungen bestimmt gelten würde. EADS wäre zwar auch ohne Fusion lebensfähig, aber es gebe weltweit kein Luft- und Raumfahrtunternehmen, das mit einem zivilen Standbein allein auf Dauer wettbewerbsfähig wäre.

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  • rtr
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3 Kommentare zu "Fusion mit BAE: EADS-Chef will Politik mit Jobgarantien ködern"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Thomas Enders ist - leider muß ich das feststellen - kein guter Manager...; denn er hat noch nicht ein Mal die Wirkung des "Made in Germany" erkannt. Erst will er die Airbus-Zentrale von München in die französische Provinz verlegen und verbittet sich jegliche Einmischung durch deutsche Politiker. Und jetzt - welch eine Kehrtwendung - will er um deren Zustimmung beim Projekt einer Fusion werben. Dieser Mann weiß nicht, was er will und verliert sich in hektischer Pseudoaktivität. So reagieren Menschen immer dann, wenn sie mit ihrem "Latein" am Ende sind. Boeing soll mittlerweile Airbus bei den Bestellungen wieder überholt haben. Mein Rat an Enders: Wenn Sie nicht wollen, daß Airbus jetzt auch ein Ladenhüter wird (wie "Caravelle", "Concorde" etc.), dann lassen Sie die Zentrale in Deutschland und intensivieren das "Made in Germany". Dann kommt auch der Erfolg zurück!!!

  • Bisher ging EADS Jobgarantie nicht über den Deutschen Kündigungsschutz hinaus. Nirgendwo steht, dass EADS da nachgebessert hat. Wenn EADS Arbeit nach England verlagert, dürfte EADS Deutsche Arbeitnehmer so entlassen. Das hat selbst die Bundesregierung gemerkt. So bekommt er nicht die Zustimmung vom Bund.

  • Ködern ist genau die richtige Bezeichnung. Einen Köder legt man aus, damit man andere fängt bzw. zur Streck bringt.
    Er wurde mit Sicherheit auch geködert, wahrscheinlich in bar im Ausland. Ansonsten würde es vielleicht nicht machen, der Fallschirmspringer. Vielleicht tritt er auch mal in die Fußstapfen von Möllemann.

    Garantien, dass ich nicht lache. Träumt weiter. Es geht um die Patente, das Know-How und den Auftragsbestand. Der ist bei EADS und Airbus mindestens 10mal so hoch wie bei BAE. Also wäre BAE nur ein Minderheitenpartner. Ein Nichts.
    Das Potential bei EADS/Airbus ist noch größer als der Auftragsbestand.
    Besser wäre es natürlich Deutschland würde allein sein Ding durchziehen. Damit bräuchten wir uns laufend von den Franzosen über den Tisch ziehen zu lassen. Jetzt von den Briten und deren Aktionären bzw. angelsächsischen Spießgesellen.