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Fusionspläne EU wird Bedenken zu Siemens Alstom äußern

Siemens und Alstom wollen die Fusion ihrer Zugsparten im ersten Halbjahr 2019 abschließen. Die EU befürchtet jedoch eine Monopolstellung.
Update: 23.10.2018 - 21:01 Uhr Kommentieren
Siemens und Alstom hatten die Fusion ihrer Zugsparten im September 2017 angekündigt. Quelle: dpa
Ein TGV und ein ICE

Siemens und Alstom hatten die Fusion ihrer Zugsparten im September 2017 angekündigt.

(Foto: dpa)

BrüsselDie EU-Kommission wird einem Insider zufolge Bedenken gegen die von Alstom und Siemens geplante Fusion im Bahngeschäft äußern. Eine entsprechendes Schreiben solle diese Woche abgeschickt werden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag.

Darin würden spezifische Bedenken aufgelistet. Dies könnte sich allerdings bis in die kommende Woche verzögern. Eine Stellungnahme der Kommission lag zunächst nicht vor.

Die Zusammenlegung der Sparten des französischen Zugherstellers und des deutschen Technologiekonzerns war im September 2017 angekündigt worden und soll im ersten Halbjahr 2019 vollzogen sein. Dann soll auch Ex-Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in den Verwaltungsrat von Siemens Alstom einziehen können.

Die EU befürchtet nach dem Zusammenschluss eine Monopolstellung zulasten von Bahngesellschaften und Passagieren. Auch die australische Wettbewerbsbehörde ACCC hatte im September bereits Bedenken wegen der geplanten Fusion geäußert. Daraufhin bekräftigten Siemens und Alstom ihr Vorhaben.

„Es gibt eine Fülle von Anbietern in der EU“, sagt Alstom-Vorstandschef Henri Poupart-Lafarge. Dabei verweist er auf Konkurrenten wie Bombardier und Stadler. Auch dränge der chinesische Bahnriese CRRC nach Europa.

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  • rtr
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