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Gabelstapler-Hersteller Kion will mit Kapitalerhöhung gut 800 Millionen Euro einnehmen

Die ehemalige Linde-Tochter will mit frischem Geld das Wachstum antreiben. 368 Millionen Euro kommen vom chinesischen Großaktionär Weichai Power.
30.11.2020 - 09:12 Uhr Kommentieren
Kion-Aktie: Konzern will mit Kapitalerhöhung 800 Millionen Euro einnehmen Quelle: dpa
Kion-Produktion in Xiamen

Mit dem frischen Geld will Kion auch die Expansion in China vorantreiben.

(Foto: dpa)

München Der Gabelstapler-Konzern Kion will mit seiner Kapitalerhöhung mehr als 800 Millionen Euro einnehmen und damit unter anderem den Überbrückungskredit der KfW tilgen. Der Ausgabepreis für die rund 13,1 Millionen neuen Aktien wurde auf 62 Euro festgelegt, wie Kion am Montag mitteilte. Damit kann das Unternehmen 813 Millionen Euro einsammeln.

368 Millionen Euro davon kommen vom chinesischen Großaktionär Weichai Power, der entsprechend seiner Beteiligung von 45 Prozent neue Aktien zeichnen will. Die Papiere können noch bis Donnerstag (3. Dezember) geordert werden, für je neun Aktien erhalten die Kion-Anteilseigner ein Bezugsrecht.

Die ehemalige Linde-Tochter will sich mit dem frischen Geld „für forciertes Wachstum nach der Covid-19-Pandemie vorbereiten“, wie es bei der Ankündigung der Kapitalerhöhung vor knapp zwei Wochen hieß. Dazu gehöre die Expansion in China, die Entwicklung neuer Produkte, die Fokussierung auf Software, um sich von der Konkurrenz abzuheben, erklärte Vorstandschef Gordon Riske.

Zunächst aber soll die Verschuldung reduziert werden. Kion hatte in der Corona-Pandemie im Mai einen Überbrückungskredit über eine Milliarde Euro aufgenommen, zu dem die Staatsbank KfW 800 Millionen beisteuerte. Der Kredit soll mit Hilfe der Kapitalerhöhung zurückgezahlt werden.

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    So reagiert die Kion-Aktie:

    Der Verkauf neuer Aktien drückte am Montag Kion ins Minus. Die Titel des Gabelstapler-Herstellers fielen im Frankfurter Frühhandel um gut vier Prozent auf 67 Euro. Hier geht es zum aktuellen Aktienkurs von Kion.

    Mehr: Jungheinrich will durch Zukäufe wachsen und peilt fünf Milliarden Euro Umsatz an

    • rtr
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