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Gaspreise Gespräche von Eon und Gazprom gescheitert

Eon und Gazprom konnten sich bei Verhandlungen nicht auf niedrigere Gaspreise einigen. Jetzt steht den Deutschen der Gang vor ein Internationales Schiedsgericht als letzte Instanz offen.
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Die Verhandlungen von E.ON und Gazprom sind vorerst gescheitert. Quelle: dpa

Die Verhandlungen von E.ON und Gazprom sind vorerst gescheitert.

(Foto: dpa)

Frankfurt Verhandlungen zwischen Eon und Gazprom über niedrigere Gaspreise sind einem Bericht zufolge vorerst gescheitert. Vor dem Wochenende sei eine Frist abgelaufen, innerhalb derer der russische Konzern mit seinem Hauptkunden eine Abänderung der Lieferverträge vereinbaren konnte, wie die „Welt“ am Samstag berichtet. Damit stehe den Deutschen jetzt der Gang vor ein Internationales Schiedsgericht als letzte Instanz offen. „Das ist ihr Recht“, sagte ein Gazprom-Sprecher dem Bericht zufolge. Ob weiterverhandelt werde, könne er nicht sagen. Die Frist könnte allerdings ein weiteres Mal bis weit in den Juli hinein ausgeweitet werden, schreibt die Zeitung weiter unter Berufung auf Verhandlungskreise. Gazprom und Eon wollten den Bericht nicht kommentieren.

Der Düsseldorfer Versorger versucht seit längerem, Lieferanten wie Gazprom und die norwegische Statoil zu günstigeren Preisen zu bewegen. Während der Konzern an seine Lieferanten noch die hohen Preise aus langfristigen Verträgen zahlen muss, wollen die Eon-Kunden nur noch die zwischenzeitlich deutlich gesunkenen Gaspreise berappen. Die Ferngastochter Eon Ruhrgas kämpft daher mit Verlusten. Kürzlich hatte der Konzern aber Fortschritte bei Verhandlungen vermeldet.

 

  • rtr
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