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Gea Anlagenbauer geht auf Einkaufstour

Nach dem Konzernumbau sind die Kassen des Düsseldorfer Anlagenbauers Gea prall gefüllt. Für das laufende Jahr hat die Konzernführung nun mehrere Zukäufe angekündigt. Anleger belohnten die Pläne mit einem Kurssprung.
04.02.2016 - 16:12 Uhr
Der Maschinenbauer ist schwach in das laufende Jahr gestartet. Quelle: dapd

Der Maschinenbauer ist schwach in das laufende Jahr gestartet.

(Foto: dapd)

Düsseldorf Der Anlagenbauer Gea geht nach dem Konzernumbau wieder auf Einkaufstour. „Wir werden dieses Jahr sicher mehr akquirieren als 2015“, kündigte Firmenchef Jürg Oleas am Donnerstag in Düsseldorf an. „Es werden derzeit mehrere Sachen verhandelt.“ Auch die Übernahme größerer Unternehmen sei denkbar, da Gea knapp eine Milliarde Euro in der Kasse habe. Der vor allem für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie produzierende Konzern hat 2015 vier Firmen übernommen und seine Umsatz- und Ergebnisziele erreicht. Im laufenden Jahr peilt Oleas ohne Zukäufe ein moderates Wachstum an.

Bei den Anlegern kamen die Nachrichten gut an. Die Aktien schossen um bis zu 9,6 Prozent auf 41,30 Euro in die Höhe und setzten sich damit zeitweise an die MDax-Spitze. Das war der höchste Stand seit sechseinhalb Monaten. 2015 sei ein Übergangsjahr gewesen. 2016 werde wohl auch dank der Einsparungen besser, kommentierte Heinz-Joachim Heimbürger von Kepler Cheuvreux.

Bei einem Umsatzplus von 1,9 Prozent auf rund 4,6 Milliarden Euro kletterte das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent auf 621 Millionen Euro, wie Gea mitteilte. Der Auftragseingang legte um 1,6 Prozent auf 4,59 Milliarden Euro zu. Konzernchef Oleas betonte, die Ebitda-Marge von 13,5 (Vorjahr: 13,1) Prozent habe dank der bereits realisierten Einsparungen Rekordniveau erreicht.

Für das laufende Jahr stellte Oleas neben einem moderaten Umsatzwachstum ein bereinigtes Ebitda von 645 bis 715 Millionen Euro in Aussicht. Dabei seien Zukäufe und Einmaleffekte nicht einkalkuliert. Am Mittwoch hatte Oleas die Übernahme des italienischen Herstellers von Anlagen zur Produktion von Feingebäck, Imaforni, bekanntgegeben. Die Firma erwirtschaftet zuletzt mit rund 210 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 85 Millionen Euro.

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