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Geely Volvo wird endgültig chinesisch

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Der Verkauf verschafft Ford auch Geld für das eigene Sanierungsprogramm, das der Konzern im Gegensatz zu den großen US-Konkurrenten General Motors und Chrysler bislang ohne staatliche Hilfen umsetzt. Ford will sich nach dem Volvo-Verkauf auf die Marken Ford, Lincoln und Mercury konzentrieren. Nach vier verlustreichen Jahren fuhr der Konzern bereits 2009 erstmals wieder Gewinne ein. Ford führte dies vor allem auf seinen Sparkurs, Erlöse aus dem Schuldenabbau, gute Geschäfte in der Finanzsparte und höhere Preise zurück. Auch für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit schwarzen Zahlen, einem höheren Marktanteil und einer langsamen Erholung des US-Autoabsatzes. Eine Rückkehr zu einer "stabilen Profitabilität" prognostiziert Ford-Boss Alan Mulally für Ford bislang erst für 2011. Nach den guten Resultaten der vergangenen Monate rechnen Branchenkenner damit, dass der Konzern dieses Ziel auch schon dieses Jahr erreichen könnte.

Allerdings kämpft Ford mit deutlich höheren Verbindlichkeiten als die US-Konkurrenz nach deren Umbau unter Gläubigerschutz. Das Jahr 2009 beendete Ford vor allem wegen hoher Pensionszahlungen mit einem Schuldenberg von 34,3 Mrd. Dollar. Im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres verzeichnete der Konzern einen positiven Cashflow von 3,1 Mrd. Dollar. Im gesamten Jahr 2009 verbrannte der Konzern damit 300 Mio. Dollar - im Jahr zuvor waren es noch 19,5 Mrd. Dollar gewesen.

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3 Kommentare zu "Geely: Volvo wird endgültig chinesisch"

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  • Schade, schade, nach der Traditionsmarke SAAb (PKW-Sparte) geht meiner Ansicht nach eine weitere Qualitätsautomarke den bach runter. Und immer zeigen die Ursachen die gleichen Symptome: Spekulation, Profitsucht, Missmanagement, falsches Marketing usw. bedeuten nun im Kielwasser der Wirtschaftskrise zwangsläufig der Hirn- und Herztod so mancher vertrauten (Auto)Marke. "Farewell VOLVO" ... und "Danke" Amerika für deine vergeigten Lehrstunden in Sachen Unternehmensführung im Automobilbereich.

  • Wir sollten , solange es Arbeitsplätze in Europa gibt diese Marke weiter kaufen .
    Ziehen sich die Chinesen mit allen Produktionsstandorten nach Asien zurück, haben Kfz der Marke Volvo auf Europäischen Straßen nix zu suchen .

  • Ob das klappt? Der Volvo -früher bekannt als "Schwedenpanzer" steht für Qualität, Solidität und Sicherheit. Die Käuferschicht ist konservativ. Ob diese Käuferschicht ein "chinesisches" Produkt akzeptiert, ist fraglich. Wenn Geely wirklich die Absatzzahlen verdoppeln will, dann wohl nicht bei der Volvo-Zielgruppe. Es wird auf jeden Fall ein interessantes Experiment. "Volvo" ist dann nur noch ein Name, der als Fassade für ein austauschbares Produkt steht, ähnlich wie bei "Grundig" oder "Elefanten-Schuhe".

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