Gemeinsames Projekt Linde und Shell wollen Petrochemie-Anlagen bauen

Industriegase-Hersteller Linde will mit dem Mineralölkonzern Shell petrochemische Basisanlagen bauen. Die Kooperation ist vorerst auf zehn Jahre beschränkt, kann aber verlängert werden.
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Linde arbeitet künftig enger mit Shell zusammen. Quelle: dpa

Linde arbeitet künftig enger mit Shell zusammen.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Industriegase-Hersteller Linde will zusammen mit dem Mineralölkonzern Shell petrochemische Basisanlagen bauen. „Für künftige Projekte auf diesem Gebiet haben wir eine Rahmenvereinbarung geschlossen“, sagte ein Sprecher des Münchener Konzerns am Dienstag. Zu den Petrochemie-Anlagen, die beide künftig weltweit zusammen errichten wollten, zählten Ethan-Crackeranlagen. Die Kooperation sei zunächst auf zehn Jahre beschränkt, könne aber verlängert werden. Finanzielle Einzelheiten waren nicht zu erfahren.

Der weltgrößte Industriegase-Konzern kam in seiner Anlagenbau-Sparte 2013 auf einen Umsatz von 2,88 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 319 Millionen Euro. Der Linde-Anlagenbau gewann 2013 Neuaufträge über 3,9 Milliarden Euro. Die Sparte errichtet neben petrochemischen Basisanlagen auch Wasserstoff- und Synthesegasanlagen sowie Anlagen zur Verflüssigung von Erdgas.

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