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Gemeinschaftsunternehmen Daimler einigt sich mit Bosch über Jointventure

Daimler und Bosch wollen gemeinsam Elektromotoren für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge entwickeln. Jetzt haben sie die Verhandlungen abgeschlossen.
12.07.2011 - 09:58 Uhr Kommentieren
Daimler und Bosch wollen gemeinsam Elektromotoren für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge entwickeln. Quelle: dapd

Daimler und Bosch wollen gemeinsam Elektromotoren für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge entwickeln.

(Foto: dapd)

Stuttgart Der Autobauer Daimler und der Zulieferer Bosch sind sich nach mehrmonatigen Verhandlungen über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für elektrische Fahrzeugmotoren einig. Die Verhandlungen seien abgeschlossen, sagte ein Bosch-Sprecher am Dienstag in Stuttgart. Das unter „EM-motive“ firmierende Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Hildesheim sei beim Bundeskartellamt zur Genehmigung angemeldet worden.

Daimler und Bosch wollen gemeinsam Elektromotoren für Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge entwickeln und produzieren. Eine entsprechende Absichtserklärung hatten die beiden Konzerne im April unterzeichnet, die Produktion soll im kommenden Jahr aufgenommen werden.

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    Auf welche deutschen Autos die Amerikaner abfahren
    A Chevrolet Volt sits next to a newly installed electric vehicle charging station outside General Motor Co world headquarters in Detroit
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    Chevrolet Volt mit Ladestation in Detroit: Weil vor allem die japanischen Hersteller Toyota und Honda wegen der Fukushima-Folgen nicht in gewohntem Umfang produzieren konnten, war das erste Halbjahr 2011 für die Autoabsatz-Statistik kein Rekord. Die Katastrophe im Frühjahr in Japan hat aber nicht nur die Produktion der dortigen Herstellen gedämpft. Ebenso General Motors (GM) hatte wegen Problemen seiner Zulieferer aus Fernost ganze Fabriken stilllegen müssen. Profitieren konnte allerdings die deutsche Konkurrenz ...

    (Foto: Reuters)
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    Insgesamt kommen die deutschen Autohersteller in den USA derzeit auf einen Marktanteil von rund 7,6 Prozent. Ein Lichtblick sind die USA für die Autobauer, weil sich die Verbraucher beim Autokauf offenbar von Konjunktursorgen nicht abschrecken lassen. Im Oktober kamen dort sieben Prozent mehr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge neu auf die Straßen - während in Europa die Nachfrage einknickt.

    Seit Monaten legen vor allem die Verkäufe der Wolfsburger in den USA deutlich stärker zu als die der Konkurrenz. Der Marktanteil wächst. "Volkswagen war in den USA lange Zeit eine Nischenmarke", sagt Konzernvertriebsvorstand Klingler. "In den vergangenen drei Jahren ist aber eine Menge passiert." ...

    (Foto: dapd)
    Volkswagen USA - Fahrvorstellung des neuen VW Jetta
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    In den Boom-Regionen der Welt konnte sich Volkswagen erneut gut behaupten. Im größten Einzelmarkt China verkaufte VW bis Ende Oktober 1,89 Millionen Autos, 14,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch im schwierigen US-Markt fasst der Wolfsburger Autobauer wieder Fuß. Die Verkäufe stiegen von Januar bis Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 21,8 Prozent auf 360.500.

    Vor allem der VW Jetta verzeichnete viele gute Verkaufsmonate, allein im Juni wurden beispielsweise 17.000 Exemplare verkauft. Die Erwartungen an die sechste Jetta-Generation sind allerdings auch hoch: Das in Deutschland und Europa ebenfalls Anfang 2011 eingeführte Modell ist mit 9,6 Millionen verkauften Einheiten weltweit ein Bestseller. Nach Firmenangaben von 2010 werden vom Jetta pro Jahr bis zu 110.000 Exemplare in den USA verkauft.

    (Foto: dpa)
    Auto Sales
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    Volkswagen-Fertigung in Chattanooga, Tennessee: Um rund ein Drittel steigerte VW in den Sommermonaten seinen Absatz in den USA, vor allem wegen der kompakten Mittelklasselimousine Jetta. Das Fahrzeug verbuchte den größten Zuwachs unter allen Modellen aller Hersteller in den USA.

    Der größte europäische Autohersteller macht der amerikanischen und asiatischen Konkurrenz aber auch mit Kampfpreisen die Kunden streitig. Der "midsize Sedan" Jetta wird von VW zu Preisen ab 16.500 Dollar plus Steuern (11.400 Euro) angeboten, da würden deutsche Käufer wohl auch gerne zugreifen ...

    (Foto: dapd)
    huGO-BildID: 21671785 The new Beetle
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    In der 1. Jahreshälfte lieferte die Hauptmarke von Volkswagen 154.100 Fahrzeuge aus, was das beste Ergebnis für die USA in den ersten sechs Monaten seit 2002 ist. Das Wachstum soll zwischen Juli und Dezember weitergehen. Hierbei soll zum einen der Passat eine wichtige Rolle spielen, der für den US-Automarkt entwickelt wurde, und zum Anderen nimmt der US-Absatz der neuen Beetle-Generation zu.

    (Foto: dapd)
    Audi A6 Modelljahrgang 2011
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    Auch Audi trägt mit erfreulichen Verkaufszahlen in den USA zum Statistik-Sieg des Wolfsburger Konzerns bei. Audi hat im Oktober deutlich mehr Autos verkauft. Weltweit setzte die Volkswagen-Tochter dank der weiter wachsenden Nachfrage in China oder den USA 108.500 Fahrzeuge ab und verbuchte damit verglichen mit dem Vorjahresmonat ein Plus von knapp 24 Prozent.

    Seit Jahresbeginn kletterte damit die Zahl der verkauften Autos auf 1.081.700. „Die Verkaufszahlen in den USA entwickeln sich über die gesamte Palette sehr positiv. Und in Westeuropa beschleunigen neue Modelle unser Wachstum“, sagt Audi-Vertriebschef Peter Schwarzenbauer. Auch in den kommenden Monaten erwartet das Unternehmen weiter Zuwachs.

    Der Absatz war beispielsweise in den USA allein im Juni um gut 17 Prozent auf mehr als 10.000 Fahrzeuge gewachsen. Eine so hohe Absatzzahl hatten die Ingolstädter in dieser Jahreszeit noch nie verbucht.

    (Foto: PR)
    BMW X3 - 2010
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    BMW war ebenfalls erfolgreich ins letzte Quartal gestartet und hatte auch im Oktober wieder deutlich mehr Auto verkauft. Weltweit setzte der Münchner Oberklassehersteller 139.276 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, das sind 8,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Wir konnten im Oktober erneut einen Rekordabsatz erzielen. Die BMW Group ist damit auf einem guten Weg, im Gesamtjahr über 1,6 Millionen Fahrzeuge abzusetzen und eine neue Bestmarke zu erreichen“, sagt Vertriebschef Ian Robertson.

    In den ersten zehn Monaten kletterte der BMW-Absatz damit um 15,2 Prozent auf 1.371.863 Autos. Vor allem in den USA und in China ging es weiter bergauf, besonders gefragt sind weiter Limousinen und Geländewagen, vor allem der kompakte X3.

    (Foto: eb.andriuoloBMW)
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