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Gemeinschaftsunternehmen Motorenhersteller Deutz geht Kooperation mit chinesischer Sany ein

Der Motorenhersteller Deutz will sein Wachstum weiter ankurbeln. Daher bündelt er seine Kräfte nun mit dem chinesischen Maschinenbauer Sany.
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Deutz: Motorenhersteller geht Kooperation mit Sany ein Quelle: dpa
Deutz

Der Motorenhersteller soll 51 Prozent an dem gemeinschaftsunternehmen mit Sany übernehmen.

(Foto: dpa)

Köln Der Motorenhersteller Deutz treibt seine Wachstumsstrategie mit einem Gemeinschaftsunternehmen in China voran. Mit dem chinesischen Baumaschinenkonzern Sany sei ein Vertrag über ein Gemeinschaftsunternehmen geschlossen worden, teilte Deutz am Montag in Köln mit.

Deutz soll 51 Prozent der Anteile halten und die Sany-Motorenproduktion vor Ort übernehmen. Dafür solle ein mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert werden, hieß es weiter. Die Transaktion soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Jahr 2022 sollen für den laut der Mitteilung größten Baumaschinenkonzern Chinas rund 75.000 neue Motoren der Emissionsstufe IV (China IV) für den Off-Road-Bereich und der Abgasstufe 6 (China 6) für On-Road-Anwendungen hergestellt werden. Das Umsatzziel für 2022 liegt den Angaben zufolge in einem ersten Schritt bei einer halben Milliarde Euro.

„Wir haben einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung unserer China-Strategie erreicht“, sagte Deutz-Chef Frank Hiller. Der chinesische Motorenmarkt ist für Deutz ein bedeutendes Wachstumssegment. Das Unternehmen kooperiert unter anderem auch in den Bereichen Auftragsfertigung und lokales Servicegeschäft mit chinesischen Partnern.

Mehr: Der Deutz-Chef erklärt im Interview, was er aus dem gescheiterten Joint Venture mit FAW gelernt hat – und wie es für den Motorenhersteller in Fernost weitergeht.

  • dpa
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