Genehmigung der US-Aufsicht Novartis darf Glaxo-Krebssparte übernehmen

Triumpf für Schweizer Pharmakonzern: Die USA genehmigen den Kauf des Krebsgeschäfts von GlaxoSmithKline durch Novartis. Das milliardenschwere Tauschgeschäft ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.
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Schweizer Pharmakonzern auf Kurs: Nach der Genehmigung einer US-Wettbewerbsbehörde steht einem Milliardengeschäft nichts mehr im Wege. Quelle: Reuters
Novartis Logo hinter einer Baustelle

Schweizer Pharmakonzern auf Kurs: Nach der Genehmigung einer US-Wettbewerbsbehörde steht einem Milliardengeschäft nichts mehr im Wege.

(Foto: Reuters)

WashingtonDie Pharmakonzerne Novartis und GlaxoSmithKline haben eine weitere Hürde bei ihrem milliardenschweren Tauschgeschäft genommen. Die US-Wettbewerbsbehörde FTC genehmigte den Kauf von GlaxoSmithKlines Krebsgeschäft durch Novartis.

Ihre Zustimmung knüpften die Kartellwächter aber an Bedingungen: Der Schweizer Arzneimittelhersteller muss sich von Krebstherapien trennen, die er zur Behandlung von Hautkrebs und anderen Tumoren entwickelt. Mit der Zustimmung am Montag hat die FTC grünes Licht für alle drei Teile des Deals gegeben.

Der Kauf des Glaxo-Portfolios ist Teil des im vergangenen April eingeleiteten Konzernumbaus, der Novartis rentabler machen soll. Käufe und Verkäufe im Wert von insgesamt rund 27 Milliarden Dollar sollen bis zum Ende des ersten Quartals 2015 abgeschlossen sein. Die EU-Kommission hat bereits unter Auflagen zugestimmt.

Die Kartellwächter erlaubten Ende Januar den Kauf der Novartis-Impfstoffsparte durch die Briten und das Gemeinschaftsunternehmen der beiden Konzerne, in das die Schweizer ihr Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneien einbringen. Novartis darf im Gegenzug das Krebsgeschäft von GlaxoSmithKline übernehmen. Auch die EU hatte zur Bedingung gemacht, dass Novartis sich von zwei Krebstherapien trennen muss.

  • rtr
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