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General Motors Ohne Opel in die schwarzen Zahlen

Trotz Milliardenabschreibungen und geringem Gewinn in Nordamerika wegen Produktionsumbau: Die Aktie von General Motors stieg nach den neuen Quartalszahlen. Im Vorjahreszeitraum hatte GM noch 2,8 Milliarden Dollar verdient.
24.10.2017 - 14:57 Uhr Kommentieren
Die Trennung von Opel reißt den Autobauer in die roten Zahlen. Quelle: Reuters
General Motors

Die Trennung von Opel reißt den Autobauer in die roten Zahlen.

(Foto: Reuters)

New York Eigentlich war es ein schlechtes Quartal. General Motors musste Milliarden Dollar wegen dem Opel-Verkauf abschreiben, die Gewinne in Nordamerika schrumpften wegen Produktionsumbau. Aber die Börse feierte die Ergebnisse, die Aktie stieg um rund 2,5 Prozent.

Die Gründe sind vielfältig: General Motors schreibt 5,4 Milliarden Dollar aufgrund des Verkaufs von Opel und Vauxhall an die französische Gruppe PSA ab – etwas weniger, als die zuvor anvisierten 5,5 bis sechs Milliarden Dollar.

Auch fiel der Gewinn je Aktie durch Kosteneinsparungen und anderen Maßnahmen mit 1,32 Dollar höher aus als die im Durchschnitt von Analysten erwarteten 1,13 Dollar. Zum ersten Mal seit 2014 verzeichneten alle Geschäftseinheiten des größten Autoherstellers schwarze Zahlen. Chefin Mary Barra sprach von „soliden Resultaten“.

Barra hatte zuvor die Erwartungen an Wall Street gut gemanagt. Seit einiger Zeit warnte der größte US-Autohersteller vor einem schwachen dritten Quartal. In Nordamerika machte es in der Zeit einige Fabriken zeitweise dicht: Der Autohersteller rüstet die Werke auf die Produktion von Geländewagen und Pickups um, die stark an Beliebtheit gewinnen.

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    Doch am meisten begeistern die Zukunftspläne von dem größten US-Autohersteller die Investoren. Vor gut 18 Monaten übernahm General Motors ein winziges Startup in Silicon Valley.

    Cruise Automation beschäftigt sich mit autonomer Fahrtechnik. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, soll aber bei mehr als eine Milliarde Dollar gelegen haben. Dazu gibt General Motors im Quartal 150 Millionen Dollar aus, um den in San Francisco ansässigen Tochter unter die Arme zu greifen. Laut General Motors ist sein die selbstfahrende Variante seines elektrischen Fahrzeugs Chevrolet Bolt bereit für die Massenproduktion.

    Die Aktie von General Motors stieg seit vergangenem August um rund ein Drittel, ein Wertzuwachs von 18 Milliarden Dollar. Vor einigen Monaten überholte Elektroautopionier Tesla in seiner Börsenbewertung General Motors. Doch kehrte sich das Kräfteverhältnis seitdem um, hat General Motors mit einem Vorsprung in der Marktkapitalisierung von zehn Milliarden Dollar wieder die Nase vorn.

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