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General Motors Opel-Mutter macht beim Roboterwagen Dampf

Autobauer liefern sich einen Wettstreit bei der Entwicklung selbstfahrender Autos. Experten rechnen damit, dass sie zum Jahr 2020 regulär auf die Straßen kommen dürften. Ein Start-up soll GM einen Vorteil verschaffen.
11.03.2016 Update: 11.03.2016 - 17:28 Uhr
Den Standort von Cruise Automation in San Francisco will GM erhalten. Quelle: dpa
General Motors in Detroit

Den Standort von Cruise Automation in San Francisco will GM erhalten.

(Foto: dpa)

San Francisco Die Opel-Mutter General Motors will die Entwicklung ihrer selbstfahrenden Autos mit dem Kauf eines Start-ups aus San Francisco beschleunigen. Die 2013 gegründete Firma Cruise Automation entwickelte zunächst Nachrüst-Bausätze, die herkömmliche Autos zu selbstfahrenden Fahrzeugen machen.

Die erste Version zum Preis von 10.000 Dollar mit einem Sensor-Block fürs Auto-Dach war für Audi-Modelle gedacht. Danach habe das Unternehmen aber die Geschäftsidee geändert und sich grundsätzlich auf die Entwicklung von Technologie zum autonomen Fahren konzentriert, sagte Mitgründer und Chef Kyle Vogt dem Technologieblog „The Verge“. Über die Fortschritte wurde nichts bekannt. GM-Manager Mark Reuss erklärte jetzt aber ohne nähere Details, der Zukauf verschaffe dem Autoriesen „einen einzigartigen technologischen Vorteil“. Der Standort von Cruise in San Francisco soll erhalten bleiben.

Wie viel GM für Cruise Automation auf den Tisch gelegt hat, wurde zunächst nicht bekannt. Der Präsident der Opel-Muttergesellschaft, Dan Ammann, sagte, GM wolle zusammen mit der neuen Tochter „so schnell wie möglich“ selbstfahrende Autos an den Start bringen, möglicherweise als Fahrzeugflotte für Mitfahrdienste.

Die Autobauer liefern sich gerade einen Wettstreit bei der Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge. Experten rechnen damit, dass sie zum Jahr 2020 regulär auf die Straßen kommen dürften.

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    Bislang geben Technologie-Konzerne wie Apple oder Google bei der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung von Autos den Takt vor. GM selbst gibt aber derzeit auch kräftig Gas, um sich nicht abhängen zu lassen: Erst im Januar kündigte das Unternehmen an, gemeinsam mit dem Fahrdienst-Anbieter und Uber -Konkurrenten Lyft eine Flotte von Roboter-Taxis zu entwickeln und dafür rund 500 Millionen Dollar in die Technologiefirma zu investieren

    • dpa
    • rtr
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