General Motors und PSA Opel wird umgeparkt

General Motors verhandelt mit dem französischen Autokonzern PSA über einen Verkauf von Opel. Für einige deutsche Werke könnte dies das Aus bedeuten. Politik und Arbeitnehmer bringen sich gegen die Übernahme in Stellung.
Wieder geht es für Opel um das Thema Umparken – dieses Mal aber nicht nur im Kopf. Quelle: dpa
Schriftzug „Umparken im Kopf“ von der Opel-Werbekampagne 2014

Wieder geht es für Opel um das Thema Umparken – dieses Mal aber nicht nur im Kopf.

(Foto: dpa)

Düsseldorf/Paris/New YorkDer amerikanische Autokonzern General Motors (GM) denkt darüber nach, seine verlustreiche Marke Opel an den französischen Konkurrenten PSA (Peugeot-Citroën) zu verkaufen. Die Konzerne teilten offiziell mit, „Möglichkeiten zur Expansion und Kooperation“ auszuloten.

GM-Chefin Mary Barra drängt im gesamten Konzern auf höhere Gewinnmargen. Doch Opel-Chef Karl-Thomas Neumann konnte auch 2016 nicht liefern. Und blieb trotz der Markteinführung neuer Modelle, die von einer viel beachteten und preisgekrönten Werbekampagne („Umparken“) begleitet wurde, in der Verlustzone. Damit schreiben die Rüsselsheimer seit dem Jahr 2000 ununterbrochen rote Zahlen.

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