Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

General Motors Verkauf des Werks in Straßburg geplant

General Motors ist auf der Suche nach potenziellen Käufern für sein Werk in Straßburg. Den Angaben des Konzerns zufolge wird gleichzeitig eine „interne Lösung“ geprüft.
Kommentieren
Die Unternehmenszentrale des amerikanischen Autokonzerns General Motors (GM) in Detroit. Quelle: dapd

Die Unternehmenszentrale des amerikanischen Autokonzerns General Motors (GM) in Detroit.

(Foto: dapd)

StraßburgDas Opel-Mutterhaus General Motors (GM) zieht den Verkauf seines Straßburger Werks ins Auge. Ein unabhängiger Berater sei mit der Suche nach „potentiellen“ Käufern beauftragt worden, die ein „solides und glaubwürdiges Projekt“ vorlegen könnten, teilte eine Sprecherin des Straßburger Standortes am Mittwoch mit. Ziel sei es, die Aktivität und die Arbeitsplätze der Fabrik und des dazugehörenden Forschungszentrums zu erhalten.

Den Angaben des Konzerns zufolge wird gleichzeitig eine „interne Lösung“ geprüft. Demnach könnten dem Straßburger Werk neue Programme des Autobauers aufgetragen werden. In der Fabrik sind derzeit rund tausend Mitarbeiter beschäftigt. Sie stellten im vergangenen Jahr an die 280.000 automatische Sechs-Gang-Getriebe her, die vor allem für den Export außerhalb der Europäischen Union bestimmt waren.

Erst im Juli 2010 hatte die Straßburger GM-Belegschaft einem umfangreichen Sparplan zugestimmt, der unter anderem eine Senkung der Lohnkosten um zehn Prozent beinhaltete. Außerdem verzichteten die Mitarbeiter auf Prämien sowie auf ein Drittel der 16 zusätzlichen Urlaubstage, die sie im Zuge der Einführung der 35-Stunden-Woche in Frankreich erhalten hatten.

Die Zustimmung zu diesem Plan war die Voraussetzung dafür, dass GM die Fabrik im September 2010 von der GM-Tochter Motors Liquidations Company (MLC) zurückkaufte. MLC war nach dem Konkurs der General Motors Company mit dem Verkauf ihrer Aktiva betraut wurden. Als Gegenleistung zu dem Sparplan sagte der US-Konzern den Erhalt der Arbeitsplätze in Straßburg zu.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • afp
Startseite

0 Kommentare zu "General Motors: Verkauf des Werks in Straßburg geplant"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote