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Generika-Hersteller Teva profitiert vom US-Geschäft

Der Handel mit Nachahmermedikamenten boomt: Israels größte Firma kann einen starken Umsatzzuwachs verzeichnen. Neben dem lukrativen Generika-Geschäft gibt es auch Gerüchte um milliardenschwere Übernahmen.
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Die 1901 gegründete Firma gehört inzwischen zu den größten Unternehmen Israels und ist Weltmarktführer für Nachahmermedikamente. Quelle: dpa

Die 1901 gegründete Firma gehört inzwischen zu den größten Unternehmen Israels und ist Weltmarktführer für Nachahmermedikamente.

(Foto: dpa)

Tel Aviv Inmitten der beispiellosen Fusionswelle in der Pharmabranche zeigt der weltgrößte Generika-Hersteller Teva Stärke. Das größte Unternehmen Israels steigerte nach Angaben vom Donnerstag seinen Umsatz im vergangenen Quartal um zwei Prozent auf fünf Milliarden Dollar. Dazu trug auch der Start neuer Nachahmermedikamente in den USA bei. In Europa dagegen sanken die Erlöse der Ratiopharm-Mutter um vier Prozent auf 818 Millionen Dollar, weil Patienten wegen des milden Winters seltener zu Arzneien griffen. Der Gewinn je Aktie kletterte im Konzern um neun Prozent und damit etwas stärker als von Analysten erwartet.

In der Arzneimittelindustrie gibt es ein nie gesehenes Übernahmefieber. Unter anderem will der US-Konzern Pfizer den britischen Rivalen AstraZeneca für rund 100 Milliarden Dollar schlucken. Ein treibender Faktor für die Zukäufe ist, dass der Siegeszug von Nachahmerpräparaten die angestammten Pharmakonzerne unter Druck setzt. Teva hatte Ratiopharm 2010 für rund 3,8 Milliarden Euro übernommen. An der Börse wurde bereits spekuliert, dass die Israelis auch den hessischen Konkurrenten Stada kaufen könnten. Das hatte Anfang Februar den Stada-Kurs in die Höhe getrieben.

Teva ist nicht nur für seine Generika-Geschäfte bekannt. Umsatzstärkstes Medikament ist das Mittel Copaxone zur Behandlung der Multiplen Sklerose, das sich unter anderem im Wettbewerb mit dem Bayer-Präparat Betaferon befindet.

  • rtr
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