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Gescheiterte VW-Übernahme Porsche droht Musterverfahrensantrag

Porsche wollte einst Volkswagen übernehmen, verhob sich allerdings daran. Die Folge: Eine Welle an Klagen von Hedgefonds und individuellen Investoren. Nun hat ein Anwalt ein Musterverfahren beantragt.
26.11.2014 - 18:01 Uhr Kommentieren
Porsche steht ein Musterverfahrensantrag bei Investorklagen wegen der gescheiterten VW-Übernahme ins Haus. Quelle: dpa

Porsche steht ein Musterverfahrensantrag bei Investorklagen wegen der gescheiterten VW-Übernahme ins Haus.

(Foto: dpa)

Frankfurt Investoren, die gegen die Porsche SE im Zusammenhang mit dem gescheiterten Versuch, die Volkswagen AG zu übernehmen, klagen, haben ein Musterverfahren beantragt.

Anwalt Andreas Tilp, der institutionelle Investoren vertritt, die Porsche in zwei Verfahren vor dem Landgericht Braunschweig auf über 2 Milliarden Euro verklagt haben, hat nach eigenen Angaben vergangene Woche diesen Antrag gestellt. Wenn er Erfolg hat, würden alle anderen Klagen in der Angelegenheit ausgesetzt, so Tilp.

Porsche hat mit Klagen von Hedgefonds und individuellen Investoren zu kämpfen, die an Gerichten in Braunschweig, Frankfurt, Hannover und Stuttgart anhängig sind. Die Ansprüche der Kläger summieren sich auf 5 Milliarden Euro. Das Kapitalanleger- Musterverfahrensgesetz (KapMuG), das vor einigen Jahren in Deutschland eingeführt wurde, trägt einige Züge der in den USA üblichen Sammelklagen.

„Wenn ein Musterverfahren eröffnet wird, können sich andere Investoren einfacher und für kleines Geld anschließen”, sagte Tilp. „Das bringt einen Turboeffekt in die Sache.”

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    Musterverfahren sind in einigen kapitalmarktrechtlichen Rechtsstreitigkeiten möglich, in denen eine Vielzahl von Investoren sich durch denselben Vorgang geschädigt fühlen. Anspruchsbegründende Voraussetzungen werden darin für alle Kläger einheitlich in einem Verfahren festgestellt.

    Porsche-Sprecher Albrecht Bamler ließ eine Bitte um Stellungnahme zunächst unbeantwortet.

    • Bloomberg
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