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Gesundheitskonzern Fresenius bleibt von Krise verschont

Laut Fresenius-Chef Ulf Schneider ist der Gesundheitskonzern ohne Nachfrage-Einbrüche durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. Allerdings würden die Probleme der Weltwirtschaft auch Fresenius belasten.
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Ulf Schneider, der Vorstandsvorsitzende des Medizinkonzerns Fresenius SE: „Wir sind gut durch die Krise gekommen.“ Quelle: dpa

Ulf Schneider, der Vorstandsvorsitzende des Medizinkonzerns Fresenius SE: „Wir sind gut durch die Krise gekommen.“

(Foto: dpa)

FrankfurtFresenius-Chef Ulf Schneider sieht den Bad Homburger Gesundheitskonzern bislang von der Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend verschont. „Wir sind gut durch die Krise gekommen, unsere Nachfrage ist nicht plötzlich eingebrochen“, sagte Schneider der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe). Die Probleme der Weltwirtschaft mit starken Schwankungen bei Rohstoffpreisen, Währungen und Zinsen würden aber auch Fresenius belasten. „Der gleiche Erfolg kostet doppelt soviel Arbeit wie vor fünf Jahren,“ fügte er hinzu.

Der Konzern, zu dem auch die ebenfalls im Leitindex Dax notierte Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC)FMEG.DE> gehört, hatte im August sein Gewinnziel unter anderem dank guter Geschäfte mit Nachahmermedikamenten in Nordamerika zum zweiten Mal in diesem Jahr nach oben gesetzt. Das Konzernergebnis soll inzwischen 2011 währungsbereinigt um 15 bis 18 Prozent steigen statt wie zuvor um zwölf bis 16 Prozent.

Die von der US-Regiertung geplanten Kürzungen im Gesundheitssystem werden sich Schneider zufolge nicht erheblich auf das Dialyse-Geschäft auswirken. „Im Gegenteil, die Krankenversicherung soll ja jetzt auf die gesamte amerikanische Bevölkerung ausgedehnt werden, dafür wird im Gegenzug nach Einsparungen gesucht“, sagte Schneider der Zeitung. So würden künftig etwa verstärkt Generika eingesetzt werden, wie sie die Fresenius-Tochter APP herstelle. „In der Summe profitieren wir“, sagte der Manager.

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